Das blutrote Kleid (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Strickland |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy, Komödie, Mystery |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (385 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht das Modegeschäft Dentley & Soper’s, ein Ort mit ganz eigenen Gepflogenheiten. Das Personal pflegt eine Vorliebe für okkulte Zeremonien, die Verkäufer lächeln mit einer Freundlichkeit, die eher an Raubtiere erinnert.
In diesem Laden hängt ein rotes Kleid, das auf den ersten Blick schlicht umwerfend aussieht. Tatsächlich ist es so verflucht wie ein Haus, das auf einem indianischen Gräberfeld errichtet wurde. Das Kleid wandert von Körper zu Körper und quält jede Person, die es besitzt, mit einer ausgesuchten, beinahe kunstvollen Grausamkeit. Das Stück Stoff wird so zum eigentlichen Täter dieser Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Peter Strickland schuf diesen Film, der 2018 erschien. Zur Besetzung zählen Marianne Jean-Baptiste, Sidse Babett Knudsen, Julian Barratt und Richard Bremmer. Die Altersgrenze wurde auf 16 Jahre festgesetzt. Der englische Titel lautet „In Fabric“, auf Deutsch heißt er „Das blutrote Kleid“.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet gleich vier Genres: Horror, Fantasy, Komödie und Mystery. Diese Mischung ist ungewöhnlich und prägt den Ton. Ein verfluchter Gegenstand ist ein vertrautes Motiv des Schauerkinos, doch die Überzeichnung der Verkäufer und die fast ritualhaft wirkenden Abläufe im Geschäft öffnen den Raum für schwarzen Humor.
Bemerkenswert ist, dass kein Mensch, sondern ein Kleidungsstück die Handlung antreibt. Weil es den Besitzer wechselt, ergibt sich eine episodische Struktur, in der mehrere Figuren nacheinander in den Sog geraten. Das Kaufhaus wird dabei zum eigentlichen Zentrum des Unheimlichen, und der Konsum selbst erscheint als eine Art Beschwörung, bei der die Kundschaft sich unwissentlich etwas Bösartiges ins Haus holt.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten fällt die Bewertung gemischt aus. Bei einer solchen Genremischung ist das nachvollziehbar, denn wer reinen Horror erwartet, trifft auf Komik, und wer eine Komödie sucht, auf Grausamkeit. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen.
Acht Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als eigenwilliger Beitrag zum Horrorkino einordnen, der eher auf Atmosphäre und Stil setzt als auf schnelle Schockeffekte und damit sein Publikum spaltet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marianne Jean-Baptiste als Sheila
- Sidse Babett Knudsen als Jill
- Julian Barratt als Stash
- Richard Bremmer als Mr. Lundy
- Fatma Mohamed als Miss Luckmoore
- Gwendoline Christie als Gwen
- Hayley Squires als Babs
- Caroline Catz als Pam
- Jaygann Ayeh als Vince
- Steve Oram als Clive
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Verfügbarkeit
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