Das Ding aus einer anderen Welt (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Carpenter |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.629.760 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (8.261 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein norwegischer Hubschrauber jagt über das antarktische Eis einen Schlittenhund und schießt dabei auf die Männer einer amerikanischen Forschungsstation, die nicht verstehen, was vorgeht. Der Hund kommt in ihren Zwinger.
In der Nacht darauf zeigt sich, was er ist: ein Wesen, das jeden Organismus aufnimmt und danach vollkommen genau nachahmt. Die zwölf Männer wissen ab diesem Punkt nicht mehr, wer von ihnen noch ein Mensch ist — und der Film verweigert ihnen und dem Publikum jede Sicherheit darüber, bis zur letzten Einstellung.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist John W. Campbells Erzählung "Who Goes There?" von 1938, die 1951 bereits einmal, allerdings frei, verfilmt worden war.
Produzent David Foster und John Carpenter wollten näher an die Vorlage. Carpenter war zunächst zurückhaltend, interessierte sich dann aber genau für den Punkt, den der ältere Film ausgelassen hatte: die Nachahmung und das Misstrauen, das daraus folgt. Bill Lancaster reduzierte im Drehbuch die siebenunddreißig Figuren der Erzählung auf zwölf.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von August bis Dezember 1981 in Juneau in Alaska und in Stewart in British Columbia, dazu auf gekühlten Studiobühnen in Los Angeles bei etwa minus zwei Grad.
Die Effekte leitete Rob Bottin mit bis zu fünfunddreißig Mitarbeitern. Er war damals Anfang zwanzig, arbeitete über ein Jahr durch und brach schließlich zusammen — mit beidseitiger Lungenentzündung und Magengeschwüren. Stan Winston übernahm daraufhin den Hundeeffekt. Nichts davon entstand am Rechner; alles ist gebaut, aus Latex, Schläuchen und Druckluft.
Einordnung & Wirkung
Bei seinem Start war der Film ein Misserfolg: rund 20 Millionen Dollar Einspiel bei 15 Millionen Kosten, dazu vernichtende Besprechungen. Ein Kritiker nannte ihn Ausschuss, andere beanstandeten die Kälte und Gnadenlosigkeit. Zwei Wochen zuvor war "E.T." angelaufen — ein Publikum, das gerade einen freundlichen Außerirdischen gesehen hatte, wollte diesen hier nicht.
Die Neubewertung kam über Videokassette und Fernsehen. Heute gilt der Film als einer der bedeutendsten Horrorfilme überhaupt, seine Effekte als Höhepunkt handgemachter Arbeit, und sein Ende — zwei Männer im Schnee, die nicht wissen, ob der andere noch ein Mensch ist — als eines der besten des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kurt Russell als MacReady
- Wilford Brimley als Blair
- T.K. Carter als Nauls
- David Clennon als Palmer
- Keith David als Childs
- Richard Dysart als Dr. Copper
- Charles Hallahan als Norris
- Peter Maloney als Bennings
- Richard Masur als Clark
- Donald Moffat als Garry
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Verfügbarkeit
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