Das Engelsgesicht - Drei Nächte des Grauens (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Mora |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy, Science Fiction |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 7.742.572 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Autopanne in einer Sommernacht des Jahres 1964 wird für Eli und Caroline MacCleary zum Trauma: Während Eli Hilfe sucht, wird Caroline von einem Unbekannten überfallen. Siebzehn Jahre später ist aus dieser Nacht ein Sohn hervorgegangen, Michael, der zunehmend von Albträumen geplagt wird und sich seltsam verändert. Die Familie kehrt in die Kleinstadt zurück, in der alles begann, um Antworten zu finden. Doch die Bewohner schweigen, und Michael durchlebt über mehrere Nächte hinweg eine körperliche Verwandlung, die mit einer Reihe von Todesfällen einhergeht. Als Eli erkennt, was mit seinem Sohn geschieht, ist die Vergangenheit längst eingeholt worden.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von Philippe Mora. In den Hauptrollen sind Ronny Cox, Bibi Besch, Paul Clemens und R.G. Armstrong zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Fantasy und Science-Fiction deutet an, dass die Verwandlung des Sohnes nicht rein psychologisch erklärt wird, sondern eine fantastische, körperliche Dimension bekommt. Die Erzählstruktur mit dem Zeitsprung von 1964 zu den Ereignissen siebzehn Jahre später verknüpft ein Verbrechen der Vergangenheit direkt mit dem, was der Sohn wird – die Geschichte legt damit eine Vererbungs- oder Fluch-Logik nahe, die erst spät aufgelöst wird. Dass die Stadtbewohner von Anfang an schweigen, verortet das Geschehen in einem Setting, in dem ein kollektives Geheimnis lange verdeckt gehalten wurde, bevor es gewaltsam ans Licht kommt. Die Mordserie, die Michaels nächtliche Verwandlungen begleiten, verbindet das Familiendrama mit klassischen Elementen des Verwandlungshorrors.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1982 sind inzwischen über vier Jahrzehnte vergangen, entsprechend deutlich trägt der Stoff die Handschrift des Horrorkinos jener Zeit, das körperliche Verwandlung, Vergangenheitsschuld und ländliche Abgeschiedenheit häufig miteinander verband. Innerhalb dieses Genrefelds reiht sich der Titel als einer von vielen Beiträgen ein, die auf eine explizite Auflösung im letzten Akt zusteuern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ronny Cox als Eli MacCleary
- Bibi Besch als Caroline MacCleary
- Paul Clemens als Michael MacCleary
- R.G. Armstrong als Doc Schoonmaker
- L.Q. Jones als Sheriff Pool
- Don Gordon als Judge Curwin
- Katherine Moffat als Amanda Platt
- Logan Ramsey als Edwin Curwin
- John Dennis Johnston als Horace Platt
- Ron Soble als Tom Laws
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Verfügbarkeit
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