Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts (1933)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Curtiz |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1933-02-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ivan Igor gilt in London als außergewöhnlich begabter Gestalter von Wachsfiguren, einer, dem die künstlerische Vollendung seiner Werke mehr bedeutet als jeder geschäftliche Erfolg. Diese Haltung bringt ihn in Konflikt mit seinem Geschäftspartner, dem die fehlende Kommerzialität missfällt. Der Streit eskaliert, das Kabinett brennt, und Igor, der die Zerstörung seiner Lebensarbeit zu verhindern versucht, trägt davon schwerste Verletzungen davon. Jahre später sitzt er, körperlich gezeichnet und an den Rollstuhl gebunden, scheinbar untätig da – doch er hat Wege gefunden, andere für sich arbeiten zu lassen und seine künstlerischen Vorstellungen trotz seiner Einschränkung weiterzuverfolgen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1933 unter der Regie von Michael Curtiz. Zur Besetzung gehören Lionel Atwill, Glenda Farrell, Allen Vincent und Fay Wray. Es handelt sich um einen Spielfilm, der Horror- und Mystery-Elemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Mystery zeigt sich bereits im Aufbau der Geschichte: Statt auf offene Schockmomente setzt die Handlung auf ein Geheimnis, das sich erst nach und nach entfaltet, während die tragische Vorgeschichte des Protagonisten den emotionalen Unterbau liefert. Dass ein durch ein Feuer versehrter Künstler im Zentrum steht, der trotz körperlicher Einschränkung weiter kreativ tätig bleibt, deutet auf eine Erzählung hin, die Schaffenskraft und Zerstörung, Kunst und Besessenheit eng miteinander verknüpft. Die Besetzung mit Fay Wray, die zu dieser Zeit bereits in Horrorstoffen zu sehen war, passt zu dieser Ausrichtung des Films auf ein Publikum, das Spannung mit einer gewissen künstlerischen Note verbindet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht herausragenden Bereich. Angesichts eines Abstands von über neunzig Jahren zum Erscheinungsjahr 1933 ist die vergleichsweise geringe Zahl an Bewertungen wenig überraschend – der Titel gehört zu den frühen Werken des Horrorgenres jener Ära, in der Studios wie Warner Bros. mit Schauergeschichten experimentierten, die Kunst, Wahnsinn und körperliches Trauma miteinander verwoben. Für heutige Zuschauer bietet er einen Einblick in die Entstehungsphase des klassischen Horrorkinos, bevor sich das Genre in den folgenden Jahrzehnten weiter ausdifferenzierte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lionel Atwill als Ivan Igor
- Glenda Farrell als Florence Dempsey
- Allen Vincent als Ralph Burton
- Fay Wray als Charlotte Duncan
- Frank McHugh als Jim
- Edwin Maxwell als Worth
- Arthur Edmund Carewe als Professor Darcy
- Gavin Gordon als George Winton
- Matthew Betz als Hugo
- Bull Anderson als Otto
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Verfügbarkeit
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