Das Glück kam über Nacht (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Crichton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-06-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 31.288 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Holland ist ein unscheinbarer Bankangestellter, der seit zwanzig Jahren zuverlässig Goldbarren begleitet, ohne selbst je etwas von diesem Reichtum abzubekommen. Insgeheim träumt er von einem Leben in Wohlstand. Als er den Souvenirhersteller Pendlebury kennenlernt, kommt ihm eine Idee: Mit dessen Gussformen ließe sich gestohlenes Gold in kleine, harmlos wirkende Eiffelturm-Statuetten verwandeln und so unbemerkt aus England nach Frankreich schaffen. Für die praktische Ausführung holen sich die beiden zwei erfahrene Kleinkriminelle, Lackery und Shorty, mit ins Boot. Zu viert setzen sie den Plan in Bewegung, doch der Weg vom Traum zur Tat verläuft nicht so glatt, wie sich das Quartett das vorgestellt hat.
Entstehungsgeschichte
Die Regie des 1951 entstandenen Films übernahm Charles Crichton. In den Hauptrollen sind Alec Guinness, Stanley Holloway, Sidney James und Alfie Bass zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi legt den Ton der Geschichte fest: Statt auf Spannung um jeden Preis zu setzen, nimmt die Handlung den Bruch mit bürgerlicher Bravheit als komischen Ausgangspunkt. Ein jahrzehntelang pflichtbewusster Angestellter, der zum Kopf eines Goldschmuggels wird, und ein Souvenirfabrikant, der seine harmlosen Eiffelturm-Nachbildungen zum Werkzeug macht, ergeben eine Konstellation, in der das Alltägliche zur Tarnung für das Kriminelle wird. Die Erweiterung der Bande um zwei Berufskriminelle bringt zusätzlich die Reibung zwischen Amateuren und Profis ins Spiel, aus der sich die komödiantischen wie kriminalistischen Wendungen der Handlung speisen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein solide positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo. Seit der Entstehung 1951 sind mittlerweile 74 Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Vertretern der britischen Krimikomödie. Innerhalb dieses Genres steht er für einen Ansatz, der Kriminalität nicht als Bedrohung, sondern als Ausgangspunkt für pointierte Situationskomik begreift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alec Guinness als Henry 'Dutch' Holland
- Stanley Holloway als Albert Pendlebury
- Sidney James als Lackery Wood
- Alfie Bass als Shorty Fisher
- Marjorie Fielding als Mrs. Chalk
- Edie Martin als Miss Evesham
- John Salew als Parkin
- Ronald Adam als Turner
- Arthur Hambling als Wallis
- Gibb McLaughlin als Godwin
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Verfügbarkeit
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