Das Grauen aus der Tiefe (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Gordon |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Horror |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Atomwaffentest im Pazifik hat Folgen, die niemand vorausgesehen hat: In einem Tiefseegraben wird eine Riesenkrake radioaktiv verstrahlt und beginnt, an der Meeresoberfläche nach Beute zu jagen. Als das Atom-U-Boot von Commander Pete Mathews angegriffen wird, kann die Besatzung zwar entkommen, doch die Bedrohung ist damit nicht gebannt. Die Wissenschaftler Prof. Lesley Joyce und Dr. John Carter erkennen, womit man es zu tun hat, stoßen bei der Navy jedoch zunächst auf Skepsis. Erst als sich weitere Angriffe häufen, wird die Jagd auf das Tier eröffnet, die schließlich nach San Francisco führt, wo die Golden Gate Bridge und Teile der Stadt der Kreatur zum Opfer fallen, ehe ein Spezialtorpedo zum Einsatz kommen soll.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1955 unter der Regie von Robert Gordon. In den Hauptrollen sind Kenneth Tobey, Faith Domergue, Donald Curtis und Chuck Griffiths zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Abenteuer und Horror zeigt, wie eng diese Genres in den 1950er Jahren miteinander verwoben waren: Eine durch Atomtests ausgelöste Bedrohung, wissenschaftliche Erklärungsversuche und die militärische Reaktion darauf bilden den Rahmen für eine Geschichte, die auf spektakuläre Zerstörung setzt. Die Besetzung mit einer Wissenschaftlerin neben militärischem und wissenschaftlichem Personal deutet darauf hin, dass die Handlung nicht nur auf Action, sondern auch auf den Konflikt zwischen rationaler Analyse und institutioneller Skepsis setzt. Dass die Bedrohung erst ernst genommen wird, nachdem sie mehrfach zugeschlagen hat, ist ein Erzählmuster, das dem Film Spannung durch eskalierende Ereignisse verleiht, statt sie von Beginn an offenzulegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was für Genrebeiträge dieser Zeit typisch ist. Seit seiner Entstehung 1955 sind mittlerweile 70 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase des Science-Fiction- und Monsterfilms der Nachkriegszeit einordnet, als radioaktive Bedrohungen ein wiederkehrendes Motiv des Kinos waren. Innerhalb dieses Feldes reiht sich der Film mit seiner Kombination aus U-Boot-Angriffen, wissenschaftlicher Detektivarbeit und einer finalen Konfrontation in einer Großstadt in ein bekanntes Erzählschema ein, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine besonders herausragende Stellung innerhalb dieses Genres hindeuten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth Tobey als Cmdr. Pete Mathews
- Faith Domergue als Prof. Lesley Joyce
- Donald Curtis als Dr. John Carter
- Chuck Griffiths als Lt. Griff, USN
- Ian Keith als Adm. Burns
- Dean Maddox Jr. als Adm. Norman
- Harry Lauter als Deputy Bill Nash
- Richard W. Peterson als Capt. Stacy
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