Das Haus der langen Schatten (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pete Walker |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie, Mystery |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Wette bringt den amerikanischen Schriftsteller Kenneth Magee dazu, sich auf ein riskantes Experiment einzulassen: In nur einer Nacht will er einen Gruselroman verfassen. Sein Verleger schickt ihn dafür in ein abgelegenes Landhaus, das seit Jahrzehnten leerstehen soll. Doch das Haus ist alles andere als verlassen. Nach und nach tauchen Gestalten auf, die dort offenbar schon länger ihr Unwesen treiben, und Magee findet sich in einer Umgebung wieder, in der Giftanschläge, Mord und Totschlag an der Tagesordnung zu sein scheinen. Als die ersten Leichen den Weg zur Tür blockieren, wird ihm klar, dass er selbst zur Zielscheibe geworden ist. Wer hinter den Vorfällen steckt, bleibt lange im Dunkeln, bis die Nacht im Morgengrauen eine Wendung nimmt, die den Verlauf des Abends in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Entstehungsgeschichte
"Das Haus der langen Schatten" entstand 1983 unter der Regie von Pete Walker. Die Besetzung vereint Vincent Price, Christopher Lee, Peter Cushing und Desi Arnaz Jr. in den zentralen Rollen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Horror, Komödie und Mystery kündigt an, dass es hier nicht um reine Schreckmomente geht, sondern um ein Spiel mit den Versatzstücken des Gruselgenres selbst. Ein abgeschiedenes Haus, eine dunkle Nacht, mysteriöse Bewohner und eine Wette als Auslöser der Handlung – das sind klassische Zutaten, die bewusst überzeichnet wirken können, wenn Komödie als Genrebestandteil mitgedacht wird. Dass gleich mehrere bekannte Horror-Darsteller gemeinsam auftreten, deutet auf eine Anlage hin, die auf das Zusammenspiel dieser Figuren setzt statt auf eine einzelne Hauptfigur allein. Die Auflösung am Morgen, die einen unerwarteten Ausgang nimmt, passt zu einem Mystery-Element, das die vorangegangenen Ereignisse in neuem Licht zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1983 sind über vierzig Jahre vergangen, was den Film in die Kategorie älterer Genrebeiträge einordnet, die auf eine Kombination aus Grusel und Ironie setzen. Innerhalb des Horror-Komödie-Spektrums stellt er einen Beitrag dar, der auf ein Ensemble aus etablierten Genre-Gesichtern setzt, statt auf zeitgemäße Schockeffekte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Lionel Grisbane
- Christopher Lee als Corrigan
- Peter Cushing als Sebastian Grisbane
- Desi Arnaz Jr. als Kenneth Magee
- John Carradine als Elijah Grisbane
- Sheila Keith als Victoria Grisbane
- Julie Peasgood als Mary Norton
- Richard Todd als Sam Allyson
- Louise English als Diana Caulder
- Norman Rossington als Station Master
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.