Das Mädchen mit dem leichten Gepäck (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Valerio Zurlini |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-02-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aida, eine junge Frau vom Land, die als Sängerin arbeitet, hat sich auf eine Affäre mit dem wohlhabenden Marcello eingelassen. Er verschwindet ohne ein weiteres Wort in die Stadt zurück, doch Aida gibt sich damit nicht zufrieden. Sie reist nach Parma, um ihn zur Rede zu stellen, und klingelt schließlich an der Tür seines Elternhauses. Marcello verweigert sich ihr und schickt stattdessen seinen jüngeren Bruder Lorenzo vor, der Aida abwimmeln soll. Doch der sensible Lorenzo bringt es nicht übers Herz, sie einfach wegzuschicken. Er kauft ihr Kleider, gibt ihr Geld und verbringt Zeit mit ihr, ohne dass sie weiß, wer er wirklich ist. Aus der Anteilnahme wird Zuneigung, und beide geraten in eine Situation, die keiner von ihnen so vorhergesehen hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1961 unter der Regie von Valerio Zurlini. In den Hauptrollen sind Claudia Cardinale, Jacques Perrin, Luciana Angiolillo und Renato Baldini zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Drama und Liebesfilm und setzt dabei auf ein Ungleichgewicht zwischen den Figuren: eine erfahrene junge Frau, die von einem Mann fallengelassen wurde, trifft auf einen deutlich jüngeren, unbedarften Bruder, der sich in einer Rolle wiederfindet, die ihm eigentlich nicht zusteht. Dass Lorenzo Aida zunächst im Auftrag seines Bruders begegnet und sich erst im Verlauf der Handlung von ihr distanziert, gibt der Erzählung eine Schieflage, aus der sich der Konflikt entwickelt: Zuneigung entsteht hier nicht aus Gleichheit, sondern aus einem Machtgefälle von Alter, Erfahrung und sozialer Stellung. Die Inhaltsangabe endet offen an dem Punkt, an dem beide ihre Gefühle erkennen, ohne die Konsequenzen preiszugeben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film heute nur bedingt in eine breite Publikumsrezeption einordnen – die Zahl der Stimmen reicht für eine grobe Tendenz, nicht für ein belastbares Bild. Seit der Entstehung 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine frühere Phase des italienischen Kinos stellt. Innerhalb der Kombination aus Drama und Liebesfilm gehört er zu jenen Werken, die emotionale Verstrickungen über gesellschaftliche und altersbedingte Grenzen hinweg zum eigentlichen Thema machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Claudia Cardinale als Aida Zepponi
- Jacques Perrin als Lorenzo Fainardi
- Luciana Angiolillo als Lorenzo's Aunt
- Renato Baldini als Francia
- Riccardo Garrone als Romolo
- Corrado Pani als Marcello Fainardi
- Gian Maria Volonté als Piero Benotti
- Romolo Valli als Don Pietro Introna
- Elsa Albani als Lucia
- Enzo Garinei als Pino
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Verfügbarkeit
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