Das Mercury Puzzle (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harold Becker |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 93.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.722 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die NSA entwickelt einen Code, der als unknackbar gilt: Mercury. Um das zu belegen, verstecken die Programmierer eine verschlüsselte Botschaft in einem Rätselheft.
Der neunjährige Simon löst sie. Der Junge ist Autist — und ruft die Nummer an, die in der Botschaft steht. Damit ist er für die Verantwortlichen ein Sicherheitsrisiko. Nachdem seine Eltern ermordet wurden, findet FBI-Agent Art Jeffries ihn und stellt sich zwischen ihn und seine Verfolger.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Ryne Douglas Pearsons Roman, der auf Deutsch „Der rote Schaukelstuhl" heißt; der Originaltitel lautet „Simple Simon".
Regie führte Harold Becker. Das Drehbuch schrieben Lawrence Konner und Mark Rosenthal.
Bruce Willis spielt den FBI-Agenten Art Jeffries, Alec Baldwin den Lt. Col. Nicholas Kudrow, Miko Hughes den Simon Lynch, Chi McBride den FBI-Agenten Thomas Jordan und Kim Dickens die Stacey Siebring.
Produziert wurde der Film von Brian Grazer und Karen Kehela. Die Kamera führte Michael Seresin, den Schnitt besorgte Peter Honess, die Musik stammt von John Barry, ergänzt durch Carter Burwell.
Der Film dauert 108 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Der US-Start war am 3. April 1998, der deutsche am 28. Mai 1998.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangslage ist bemerkenswert direkt. Eine Behörde will die Sicherheit ihres Codes beweisen, veröffentlicht ihn versteckt — und muss dann jemanden beseitigen, der klüger war als vorgesehen. Der Fehler liegt beim Apparat, die Folgen trägt ein Kind.
Daraus ergibt sich die Konstellation. Ein Agent, der nicht reden will, und ein Junge, der nicht reden kann wie erwartet, verbringen den Film miteinander. Die Verständigung zwischen beiden ist der eigentliche Handlungsverlauf.
Die Besetzung der Rolle Simon trägt den Film mit. In fast allen Besprechungen wurde Miko Hughes' Leistung ausgenommen, wenn der Rest kritisiert wurde — ein seltener Fall, in dem eine Kinderrolle als das Beste eines Films gilt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit 60 Millionen Dollar ein, davon 33 Millionen in Nordamerika.
Die Aufnahme war schlecht. Rotten Tomatoes weist 21 Prozent aus, Metacritic 37 von 100. Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn routiniert inszeniert, aber uninspiriert, und bemängelte logische Brüche. Die Cinema-Kritik urteilte, es sei ein Puzzle, das nicht aufgehe.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab dagegen das Prädikat „wertvoll".
Der einzige Punkt, in dem sich die Besprechungen einig waren, ist die Leistung von Miko Hughes. Dass ein Film mit dieser Besetzung — Bruce Willis, Alec Baldwin — durchweg an seinem jüngsten Darsteller gemessen wurde, sagt etwas über die Gewichtung: Was funktionierte, war die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, nicht der Apparat drumherum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruce Willis als Art Jeffries
- Alec Baldwin als Nicholas Kudrow
- Miko Hughes als Simon Lynch
- Chi McBride als Tommy B. Jordan
- Kim Dickens als Stacey
- Robert Stanton als Dean Crandell
- Bodhi Elfman als Leo Pedranski
- Carrie Preston als Emily Lang
- Lindsey Ginter als Peter Burrell
- Peter Stormare als Shayes
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