Das Parfüm der Dame in Schwarz (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francesco Barilli |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-03-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sylvia führt ein Leben, das äußerlich geordnet wirkt, doch ihre Nächte gehören Alpträumen, in denen sich immer wieder Bilder vom rätselhaften Tod ihrer Mutter aufdrängen. Ihr Freund Roberto reagiert zunehmend ratlos und beginnt an ihrem Geisteszustand zu zweifeln, während Sylvia sich eher an einen älteren Nachbarn wendet, der ihr wie eine Vaterfigur erscheint. Statt Rückzug und Ruhe in ihrer Wohnung zu finden, mehren sich dort unheimliche Vorfälle. Als ein erster Todesfall eintritt, verdichtet sich die Frage, ob Sylvia tatsächlich in Gefahr ist oder ob die Bedrohung woanders liegt. Die Geschichte hält sich dabei bewusst in der Schwebe zwischen Wahn und Wirklichkeit und steuert auf eine Wendung zu, die die vorangegangenen Ereignisse in neuem Licht erscheinen lässt.
Entstehungsgeschichte
„Das Parfüm der Dame in Schwarz“ entstand 1974 unter der Regie von Francesco Barilli. In den Hauptrollen sind Mimsy Farmer, Maurizio Bonuglia, Mario Scaccia und Jho Jhenkins zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und ordnet sich als Spielfilm zwischen Horror, Mystery und Drama ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Drama zeigt, dass es hier weniger um offene Schreckmomente als um eine psychologisch aufgeladene Erzählweise geht. Die Konstellation aus einer verunsicherten Protagonistin, einem zweifelnden Partner und einer rätselhaften Vaterfigur legt nahe, dass die eigentliche Spannung aus dem Misstrauen zwischen den Figuren entsteht und nicht allein aus äußeren Bedrohungen. Dass die Handlung stark auf Sylvias subjektive Wahrnehmung und ihre Erinnerung an die Mutter ausgerichtet ist, deutet auf eine Erzählung hin, die Traum, Erinnerung und Gegenwart bewusst vermischt, statt sie klar zu trennen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film als solide, aber nicht breit rezipierter Beitrag seines Genres beschreiben. Seit seiner Entstehung sind 51 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des italienischen Horror-Mystery-Kinos der 1970er Jahre einordnet. Innerhalb dieser Genrelandschaft steht er für eine Spielart, die psychologische Verunsicherung stärker gewichtet als reine Schockeffekte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mimsy Farmer als Silvia Hacherman
- Maurizio Bonuglia als Roberto
- Mario Scaccia als Signor Rossetti
- Jho Jhenkins als Andy
- Niké Arrighi als Orchidea
- Lara Wendel als Young Silvia (as Daniela Barnes)
- Aleka Paizi als Signorina Cardini (as Alexandra Paizi)
- Renata Zamengo als Marta - Silvia's Mother
- Ugo Carboni als Man of the Sect
- Roberta Cadringher als The Antique Dealer
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Verfügbarkeit
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