Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Fuest |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-04-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.827.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (345 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Kunstfehler eines Chirurgenteams kostet die Frau von Dr. Phibes das Leben, die er über alles geliebt hat. Der Doktor stürzt in tiefe Verzweiflung, und aus ihr erwächst ein Plan, der ebenso einfallsreich wie grausam ist. Er will sich an allen rächen, die er für den Tod seiner Frau verantwortlich macht.
Als Leitfaden dient ihm dabei die Bibel. Nach ihrem Vorbild lässt Phibes über seine Feinde eine Reihe alttestamentarischer Plagen hereinbrechen, von Heuschreckenschwärmen bis zu ganzen Horden von Ratten. Der Racheplan folgt damit einer klaren, grausamen Ordnung. Für die Chirurgen, die er zur Rechenschaft ziehen will, wird jede neue Plage zur Bedrohung. Worauf der Racheplan am Ende zusteuert, zeigt sich erst im Finale.
Entstehungsgeschichte
Robert Fuest übernahm die Regie bei diesem Film von 1971, der im englischen Original „The Abominable Dr. Phibes“ heißt. In der Besetzung finden sich Vincent Price, Joseph Cotten, Hugh Griffith und Terry-Thomas. Der Film ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie gehen hier eine Verbindung ein, die das Grauen mit einem Augenzwinkern versieht. Die Morde folgen keinem blinden Blutdurst, sondern einem fast theatralischen Plan, dessen Einfallsreichtum schon in der Anlage eine gewisse Ironie trägt. Wer biblische Plagen als Waffe wählt, macht aus jeder Tat eine Art Schauspiel.
Das Muster der Plagen gibt der Geschichte eine klare Struktur. Das Publikum kann ahnen, dass eine Strafe auf die nächste folgt, und die Spannung liegt weniger in der Frage, ob etwas geschieht, als darin, wie es geschieht. Die Figur des trauernden Rächers bleibt dabei zwiespältig: Sein Motiv ist nachvollziehbar, seine Methoden sind monströs. Die Freigabe ab zwölf Jahren passt zu einem Film, der eher auf schaurige Einfälle als auf drastische Härte setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 fällt das Urteil des Publikums klar positiv aus, wenn auch auf der Grundlage von nur einigen hundert Stimmen. 55 Jahre nach seinem Erscheinen gehört der Film zu jenen Horrorkomödien, die Rache als makabres Ritual erzählen und das Schaurige mit schwarzem Humor verbinden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Dr. Anton Phibes
- Joseph Cotten als Dr. Vesalius
- Hugh Griffith als Rabbi
- Terry-Thomas als Dr. Longstreet
- Virginia North als Vulnavia
- Peter Jeffrey als Inspector Trout
- Derek Godfrey als Crow
- Norman Jones als Sgt. Schenley
- John Cater als Superintendent Waverley
- Aubrey Woods als Goldsmith
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Verfügbarkeit
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