Das Streben nach Glück (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gabriele Muccino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 307.077.295 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (10.869 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chris Gardner hat sein gesamtes Erspartes in tragbare Knochendichtemessgeräte investiert, die kaum jemand kaufen will, weil sie teurer sind als ein Röntgengerät und keinen erkennbaren Vorteil bieten. Er trägt sie durch San Francisco, verkauft im Schnitt zwei im Monat und kommt damit gerade nicht über die Runden.
Seine Frau verlässt ihn, die Wohnung ist weg, das Motel auch. Parallel bewirbt er sich um ein unbezahltes halbjähriges Praktikum bei einer Maklerfirma, aus dem am Ende genau eine Festanstellung hervorgeht — für zwanzig Bewerber. Der Film erzählt diese Monate, in denen er tagsüber telefoniert und abends mit seinem Sohn um einen Platz in einer Notunterkunft ansteht.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Chris Gardners Autobiografie von 2006, geschrieben mit Quincy Troupe. Sie schildert knapp ein Jahr Obdachlosigkeit; Gardner baute anschließend ein eigenes Wertpapierunternehmen auf.
Gardner war von der Besetzung zunächst nicht überzeugt. Seine Tochter brachte das Argument vor, das ihn umstimmte: Wenn Will Smith Muhammad Ali spielen könne, könne er auch ihn spielen. Der falsch geschriebene Titel geht auf eine reale Wandaufschrift zurück, die Gardner vor der Kindertagesstätte seines Sohnes sah.
Hinter den Kulissen
Gabriele Muccino drehte hier seinen ersten englischsprachigen Film; er hatte zuvor ausschließlich in Italien gearbeitet und sprach zu Beginn der Produktion nach eigener Aussage nur eingeschränkt Englisch.
Will Smith besetzte seinen Sohn Jaden als Christopher — dessen erste Filmrolle. Die Vertrautheit zwischen beiden war die Grundlage für die Szenen, die den Film tragen; Muccino ließ sie über weite Strecken improvisieren. Gedreht wurde an realen Schauplätzen in San Francisco, unter anderem in Notunterkünften und in der Toilette einer U-Bahn-Station, in der Vater und Sohn eine Nacht verbringen. Der reale Chris Gardner hat einen kurzen Auftritt in der Schlusseinstellung.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 307 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 55 Millionen. Will Smith wurde als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert.
Die Rezeption ist bis heute zweigeteilt. Als Darstellung von Armut wird er breit gelobt, weil er die Mechanik zeigt: die Bewerbung ohne Adresse, die Bank, die pfändet, die Warteschlange, die um Punkt fünf beginnt. Kritisiert wird die Schlussfolgerung — der Film erzählt einen einzelnen Aufstieg als Beleg dafür, dass Anstrengung genügt, und lässt die Frage aus, was mit den anderen in der Warteschlange geschieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Chris Gardner
- Jaden Smith als Christopher
- Thandiwe Newton als Linda
- Brian Howe als Jay Twistle
- James Karen als Martin Frohm
- Dan Castellaneta als Alan Frakesh
- Kurt Fuller als Walter Ribbon
- Takayo Fischer als Mrs. Chu
- Kevin West als World's Greatest Dad
- George Cheung als Chinese Maintenance Worker
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Verfügbarkeit
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