Das Tagebuch der Anne Frank (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hans Steinbichler |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aus dem hessischen Frankfurt nach Amsterdam emigriert, glaubt die jüdische Familie Frank zunächst an einen Neuanfang. Otto und Edith Frank sowie ihre Töchter Anne und Margot haben sich gerade eingerichtet, als die Niederlande von den Deutschen besetzt werden und auch dort die Verfolgung beginnt. Als Margot deportiert werden soll, entscheidet sich Otto, mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies unterzutauchen. Ein Hinterhaus in der Prinsengracht 263 wird zum Versteck, in dem sich neben den Franks bald weitere Untergetauchte drängen: Hans, Petronella, Albert Dussel und Peter van Daan. Acht Menschen leben fortan in ständiger Angst vor Entdeckung, versuchen aber zugleich, so etwas wie Alltag zu bewahren. Annes 13. Geburtstag wird gefeiert, und als Geschenk erhält sie ein Tagebuch, dem sie fortan ihre Ängste, Träume und Erlebnisse anvertraut.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Hans Steinbichler. In den Hauptrollen sind Lea van Acken als Anne Frank, Martina Gedeck, Ulrich Noethen und Stella Kunkat zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf Genremischungen, die den Stoff verharmlosen könnten. Die Geschichte konzentriert sich auf den engen Raum des Verstecks und die Menschen darin, was die Erzählung zwangsläufig auf zwischenmenschliche Nähe, Anspannung und den Kontrast zwischen kindlichem Alltag und existenzieller Bedrohung zuspitzt. Dass die Handlung mit einem Geburtstagsgeschenk endet statt mit dem bekannten weiteren Verlauf, verweist auf eine Erzählform, die bewusst im Moment verweilt und den Ausblick offenlässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld dramatischer Literaturverfilmungen, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, der Film reiht sich damit in eine Reihe filmischer Annäherungen an das Thema ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Stellung innerhalb des Genres ableiten ließe.
Bilder

Besetzung & Stab
- Lea van Acken als Anne Frank
- Martina Gedeck als Edith Frank-Holländer
- Ulrich Noethen als Otto Heinrich Frank
- Stella Kunkat als Margot Frank
- Margarita Broich als Petronella van Daan
- André Jung als Hans van Daan
- Leonard Carow als Peter van Daan
- Arthur Klemt als Dr. Fritz Pfeffer
- Gerti Drassl als Miep Gies
- Stefan Merki als Victor Kugler
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Verfügbarkeit
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