Das Verschwinden der Eleanor Rigby (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ned Benson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-14 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.448.076 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eleanor und Connor waren einmal das, was man ein Traumpaar nennt. Ihre Liebe schien dafür gemacht, die kleinen und großen Katastrophen des Alltags zu überstehen. Doch eines Tages wird die Beziehung unerwartet auf eine harte Probe gestellt, und die beiden reagieren darauf auf völlig verschiedene Weise.
Eleanor zieht sich zurück, Schritt für Schritt, bis sie schließlich ganz verschwunden ist. Connor bleibt verzweifelt zurück und versucht, die Scherben seiner Ehe aufzusammeln. Freunde und Familie drängen beide in neue Richtungen, und getrieben von eigener Ratlosigkeit und Unruhe lassen sie sich auf andere Lebensentwürfe ein. Wohin dieser Weg die beiden am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Ned Benson inszenierte das Drama, das 2014 herauskam. Jessica Chastain und James McAvoy stehen im Zentrum, Bill Hader und Viola Davis ergänzen das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, was zu einem Beziehungsdrama passt, das ohne drastische Schauwerte auskommt.
Der englische Titel trägt den Zusatz „Them“ und rückt damit beide Hauptfiguren gemeinsam in den Blick, während der deutsche Titel allein Eleanors Verschwinden hervorhebt.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf die Stützen anderer Genres. Es gibt keinen Kriminalfall, der das Verschwinden aufklären müsste, und keine romantische Komödie, die den Konflikt auflöst. Die Spannung entsteht allein aus der Frage, wie zwei Menschen mit einem gemeinsamen Bruch umgehen.
Auffällig ist die Anlage mit doppeltem Blickwinkel: Eleanors Rückzug und Connors Suche laufen nebeneinander her. Die Geschichte interessiert sich weniger für das Ereignis, das die Beziehung erschüttert, als für die unterschiedlichen Wege, die zwei Liebende danach einschlagen. Das Umfeld aus Freunden und Familie wirkt dabei als treibende Kraft, die beide eher weiterschiebt, als sie festzuhalten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 liegt das Drama im soliden Mittelfeld. Die Basis dafür ist mit einigen hundert Stimmen noch überschaubar, das Urteil also nicht besonders breit abgesichert.
Seit dem Erscheinen sind 12 Jahre vergangen. Unter den Beziehungsdramen gehört der Film zu jenen, die ein Auseinanderdriften nicht als plötzliches Ereignis, sondern als langsamen Prozess erzählen und dabei auf Figurenzeichnung statt auf äußere Handlung setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jessica Chastain als Eleanor Rigby
- James McAvoy als Conor Ludlow
- Bill Hader als Stuart
- Viola Davis als Professor Lillian Friedman
- Isabelle Huppert als Mary Rigby
- Ciarán Hinds als Spencer Ludlow
- Nina Arianda als Alexis
- Jess Weixler als Katy Rigby
- William Hurt als Julian Rigby
- Ryan Eggold als Guy from Club
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Verfügbarkeit
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