Das Wunderkind Tate (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jodie Foster |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.010.896 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (360 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fred Tate ist sieben Jahre alt und lebt allein mit seiner Mutter Dede, die als Kellnerin arbeitet. Dede liebt ihren Sohn über alles und fühlt sich doch überfordert. Denn Fred ist außergewöhnlich intelligent und allen in seiner Umgebung weit voraus. Er beschäftigt sich mit Mathematik und spielt hervorragend Klavier, Dinge, die andere Kinder in seinem Alter kaum interessieren. Entsprechend schwer tut er sich, Anschluss zu finden.
Dann tritt die Psychologin Dr. Jane Grierson in sein Leben. Für sie ist die Sache eindeutig: In ihrem Programm für hochbegabte Kinder könne Fred seine Fähigkeiten viel besser entfalten. Ob der Junge dort allerdings auch glücklich wird, ist eine ganz andere Frage, und sie stellt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn auf die Probe.
Entstehungsgeschichte
Jodie Foster führte bei diesem Film von 1991 Regie und gehört zugleich zur Besetzung. Neben ihr sind Dianne Wiest, Adam Hann-Byrd und Harry Connick Jr. zu sehen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, der Film ist ab null Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Familienfilm verbinden sich hier zu einer Geschichte über das Aufwachsen unter besonderen Bedingungen. Im Zentrum steht nicht die Hochbegabung als Wunder, sondern die Frage, was sie für ein Kind im Alltag bedeutet. Fred ist klüger als alle um ihn herum, aber das macht ihn nicht automatisch glücklich, sondern eher einsam.
Die Anlage stellt zwei Frauen mit unterschiedlichen Vorstellungen einander gegenüber. Auf der einen Seite die Mutter, die ihren Sohn bedingungslos liebt, aber nicht weiß, wie sie ihn fördern soll. Auf der anderen Seite die Psychologin, die seine Begabung in einem geeigneten Umfeld entwickeln möchte. Zwischen beiden steht ein Kind, dessen Bedürfnisse sich nicht auf Intelligenz reduzieren lassen. Die Erzählung fragt damit, ob Förderung und Geborgenheit miteinander vereinbar sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten im Durchschnitt fällt die Bewertung ordentlich aus, getragen von einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 35 Jahre vergangen. Unter den Familiendramen gehört der Film zu jenen Titeln, die das Thema Hochbegabung ernst nehmen und die emotionale Seite eines außergewöhnlichen Talents in den Vordergrund rücken.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jodie Foster als Dede Tate
- Dianne Wiest als Jane Grierson
- Adam Hann-Byrd als Fred Tate
- Harry Connick Jr. als Eddie
- David Hyde Pierce als Garth Emmerick
- Debi Mazar als Gina
- P.J. Ochlan als Damon Wells
- Michael Shulman als Matt Montini
- Celia Weston als Miss Nimvel
- George Plimpton als Winston F. Buckner
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Verfügbarkeit
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