Das Zeichen des Vampirs (1935)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tod Browning |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror |
| Laufzeit | 60 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1935-04-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 305.177 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf Schloss Borotyn wird Baron Karell Borotyn eines Morgens tot aufgefunden, der Körper vollständig ausgeblutet. Dr. Doskil vermutet sofort einen Vampirangriff, während der aus Prag angereiste Inspektor Neumann die Geschichte zunächst für ein abergläubisches Märchen hält. Als kurz darauf auch die Tochter des Toten von einem unbekannten Wesen attackiert wird, holt man den Vampirexperten Professor Zelen hinzu. Die Ermittlungen führen in die Gewölbe der Burg, wo sich der Verdacht erhärtet, dass dort tatsächlich Vampire ihr Unwesen treiben. Wie weit dieser Verdacht trägt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Das Zeichen des Vampirs“ entstand 1935 unter der Regie von Tod Browning. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und versammelt Lionel Barrymore, Elizabeth Allan, Bela Lugosi und Lionel Atwill in den Hauptrollen. Bela Lugosi tritt dabei in einer Figur auf, die unmittelbar an das Vampir-Sujet erinnert, das sein Name im Kino jener Jahre prägte.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery und Horror zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Ein rational denkender Ermittler trifft auf einen Fall, der sich vordergründig nur übernatürlich erklären lässt, und ein Experte wird hinzugezogen, um zwischen Aberglauben und Tatsachen zu vermitteln. Diese Konstruktion – ungeklärter Tod, skeptischer Ermittler, ein Fachmann für das Übersinnliche – erzeugt eine Erzählung, die lange zwischen zwei Deutungen schwankt, bevor sie sich auf eine Seite schlägt. Die Besetzung mit vier etablierten Namen aus dem Mystery- und Horror-Umfeld der 1930er Jahre deutet darauf hin, dass der Stoff bewusst als Ensemblestück mit klar verteilten Rollen – Opfer, Skeptiker, Experte – angelegt wurde.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem Mittelfeld, das für ältere Genrebeiträge nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung im Jahr 1935 sind bis heute neunzig Jahre vergangen, was den Titel in die frühe Phase des klassischen Horrorkinos einordnet, in der Vampirstoffe und Gruselmystery gerade erst ihre wiederkehrenden Erzählmuster ausbildeten. Die schmale Stimmenbasis lässt darauf schließen, dass der Film heute nur noch von einem kleinen, an früher Genregeschichte interessierten Publikum wahrgenommen wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lionel Barrymore als Professor Zelin
- Elizabeth Allan als Irena Borotyn
- Bela Lugosi als Count Mora
- Lionel Atwill als Inspector Neumann
- Jean Hersholt als Baron Otto
- Henry Wadsworth als Fedor Vincente
- Donald Meek als Dr. Doskil
- Jessie Ralph als Midwife
- Ivan F. Simpson als Jan
- Franklyn Ardell als Chauffeur
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Verfügbarkeit
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