Das Zimmer meines Sohnes (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nanni Moretti |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-03-09 |
| Einspielergebnis | 11.767.402 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (563 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ancona. Giovanni ist Psychoanalytiker mit vielen Patienten, denen er mit geduldigem Verständnis begegnet, aber auch, wie es der Beruf verlangt, mit klarer Distanz. Er hat eine Frau, Paola, und zwei halbwüchsige Kinder, Irene und Andrea. Das Leben verläuft ruhig, gestört nur von einem Dummejungenstreich: Andrea hat im kleinen Museum seiner Schule einen Ammoniten gestohlen.
Dann fährt der Junge mit Freunden zum Tauchen und stirbt, aus ungeklärter Ursache, an einer Embolie. Der Verlust bricht die Familie. Giovanni kann kaum noch arbeiten, Paola verschließt sich in ihrem Schmerz, Irene wird reizbar. Eines Tages kommt ein Brief für Andrea. Er stammt von Arianna, einer Gleichaltrigen, die ihn nur einen einzigen Tag lang gekannt hatte und sich in ihn verliebt hatte. Von diesem unerwarteten Kontakt aus könnte sich für die Familie etwas bewegen.
Entstehungsgeschichte
Nanni Moretti führte Regie und steht zugleich vor der Kamera; neben ihm spielen Laura Morante, Jasmine Trinca und Giuseppe Sanfelice. Der Film erschien 2001.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage der Geschichte bestätigt das ohne Einschränkung. Es gibt keinen Fall zu lösen, keine äußere Bedrohung, nur eine Familie, die mit dem Unfassbaren leben muss. Bemerkenswert ist der Beruf der Hauptfigur: Ein Mann, der von Berufs wegen anderen bei der Bewältigung von Leid hilft, ist selbst nicht mehr dazu in der Lage. Dieser Widerspruch trägt den Stoff. Der Ammonit, der Tauchgang, der Brief einer Fremden: Die Geschichte arbeitet mit kleinen, konkreten Dingen, an denen sich die Trauer festmacht, statt mit großen Gesten. Dass ein Brief von jemandem, der Andrea kaum kannte, den Ausweg andeutet, verweist darauf, wie ein Außenstehender eine verschlossene Familie erreichen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung klar über dem Mittelfeld, die Stimmenzahl bewegt sich im niedrigen dreistelligen Bereich. 25 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein Familiendrama, das seinen Gegenstand, den Verlust eines Kindes, ohne Zuspitzung verhandelt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Nanni Moretti als Giovanni
- Laura Morante als Paola
- Jasmine Trinca als Irene
- Giuseppe Sanfelice als Andrea
- Silvio Orlando als Oscar - a Patient
- Stefano Accorsi als Tommaso - a Patient
- Claudia Della Seta als Raffaella - a Patient
- Eleonora Danco als a Patient
- Sofia Vigliar als Arianna
- Renato Scarpa als Headmaster
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Verfügbarkeit
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