Death Note Relight 1: Visions of a God (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 荒木哲郎 |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Krimi, Drama, Fantasy, Thriller, Animation |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (404 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Notizbuch, das jeden Menschen tötet, dessen Name hineingeschrieben wird: Der Student Light Yagami besitzt ein solches Death Note und fasst einen radikalen Entschluss. Er will das Böse aus der Welt tilgen.
Bald sterben Verbrecher reihenweise, und die Behörden suchen nach dem unbekannten Täter, der unter dem Namen Kira bekannt wird. Sie wenden sich an den genialen Detektiv L, der die Jagd aufnimmt. Damit beginnt ein Duell zweier außergewöhnlich scharfer Köpfe, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht. Offen bleibt zunächst, ob Light zum Erlöser wird oder zum schlimmsten Serienmörder der Geschichte. Erzählt wird das Geschehen aus dem Blickwinkel des Shinigami Ryuk, eines Todesgottes, der das Treiben beobachtet.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm erschien 2007 als erstes von zwei Specials, die im Fernsehen ausgestrahlt wurden; das zweite trägt den Titel „L’s Successor“. Er fasst den ersten Handlungsbogen der Anime-Serie „Death Note“ zusammen. Zu den Sprechern gehören Mamoru Miyano, Kappei Yamaguchi und Aya Hirano. Die Freigabe ab 16 Jahren ergibt sich aus dem düsteren Stoff um Tod und Selbstjustiz.
Als Zusammenstellung richtet sich der Film an alle, die den Kern der Geschichte in komprimierter Form erleben wollen.
Hinter den Kulissen
Die Genrevielfalt ist beträchtlich: Animation und TV-Film bestimmen die Form, Krimi, Thriller, Drama und Fantasy den Inhalt. Das Übernatürliche liefert das Werkzeug, die Handlung selbst ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Detektiv und einem Serienmörder. Die Anlage als Psychothriller zeigt, wo die Spannung liegt: weniger in Verfolgungsjagden als im gegenseitigen Durchschauen und Täuschen.
Die Herkunft aus einem Manga zeigt sich in der zugespitzten Gegenüberstellung zweier Gegenspieler. Besonders aufschlussreich ist die Erzählperspektive. Indem Ryuk als Beobachter die Ereignisse rahmt, rückt eine Figur in den Vordergrund, die nicht Partei ergreift, sondern zusieht. Für eine Zusammenfassung eines längeren Handlungsbogens ist das eine sinnvolle Entscheidung, weil ein außenstehender Blick Sprünge und Verdichtungen natürlich wirken lässt. Die moralische Grundfrage, ob Töten im Namen der Gerechtigkeit je gerechtfertigt sein kann, bleibt dabei im Zentrum.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,9 von 10 Punkten fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Einige hundert Stimmen tragen diesen Wert, eine überschaubare, aber eindeutige Grundlage.
Seit der Ausstrahlung sind 19 Jahre vergangen. Als Kompaktfassung eines längeren Stoffes nimmt der Film eine besondere Stellung ein: Er ist kein eigenständiges neues Kapitel, sondern ein verdichteter Zugang zur Geschichte, der vor allem durch den veränderten Erzählblickwinkel eigene Akzente setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mamoru Miyano als Light Yagami (voice)
- Shido Nakamura als Ryuk (voice)
- Kappei Yamaguchi als L (voice)
- Aya Hirano als Misa Amane (voice)
- Naoya Uchida als Soichiro Yagami (voice)
- Kimiko Saito als Rem (voice)
- Keiji Fujiwara als Shuichi Aizawa (voice)
- Ryou Naitou als Touta Matsuda (voice)
- Naoko Matsui als Naomi Misora (voice)
- Hideo Ishikawa als Raye Penber (voice)
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Verfügbarkeit
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