Demi-sœurs (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Saphia Azzedine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-30 |
| TMDB-Bewertung | 6 (199 Stimmen) |
Worum es geht
Drei Frauen, die einander nie begegnet wären, werden über Nacht zu Mitbewohnerinnen. Lauren treibt sich als It-Girl durch die Pariser Partyszene und hofft, sich so einen Platz in der Modewelt zu erschleichen. Olivia, Psychologin, kämpft um die Rettung der elterlichen Konditorei und sucht nebenbei nach dem passenden Ehemann. Salma unterrichtet Geschichte, lebt mit Mitte zwanzig noch bei ihrer Mutter in der Vorstadt und führt ein Leben, das mit dem der beiden anderen nichts gemein hat. Verbunden sind die drei nur durch einen Vater, den keine von ihnen kannte. Nach seinem Tod erben sie gemeinsam eine großzügige Wohnung in Paris – und müssen fortan unter einem Dach auskommen. Was als bürokratische Formalität beginnt, wird schnell zur Zerreißprobe, weil drei völlig gegensätzliche Lebensentwürfe aufeinandertreffen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2018 und wurde von Saphia Azzedine inszeniert. Es handelt sich um eine Komödie. In den Hauptrollen sind Sabrina Ouazani, Alice David, Charlotte Gabris und Barbara Probst zu sehen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangskonstellation – drei Halbschwestern mit gegensätzlichen sozialen Milieus, gezwungen zum Zusammenleben – legt eine klassische Kontrastkomödie an: mondäne Partywelt, bürgerlicher Familienbetrieb und Vorstadtalltag prallen auf engstem Raum aufeinander. Die Erbschaft dient dabei weniger als Handlungsmotor im rechtlichen Sinn, sondern als Katalysator, der Figuren zusammenzwingt, die sich sonst nie gewählt hätten. Dass alle drei Frauen unterschiedliche Berufe, Altersstufen und Lebensziele haben, deutet auf eine Erzählung, die aus dem Nebeneinander verschiedener weiblicher Lebensentwürfe komisches Potenzial zieht, statt auf eine einzelne Hauptfigur zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 aus einem eher schmalen, dreistelligen Stimmenaufkommen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – weder ein Ausreißer nach oben noch nach unten. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran eine breitere Bewertungsbasis angeschlossen hätte. Innerhalb der Komödie reiht er sich als Ensemblefilm mit klassischem Konflikt- und Kontrastprinzip ein, dessen Reiz aus der erzwungenen Nähe dreier gegensätzlicher Charaktere entsteht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sabrina Ouazani als Salma
- Alice David als Lauren
- Charlotte Gabris als Olivia
- Barbara Probst als Justine
- Patrick Chesnais als Le notaire
- Meriem Serbah als Olfa
- Ouidad Elma als Amal
- Antoine Gouy als Benjamin
- Nicolas Bridet als Andrea
- Sam Karmann als Léo
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