Den Mörder trifft man am Buffet (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bertrand Blier |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-12-19 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (352 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alphonse wird unablässig von Albträumen heimgesucht, in denen er als Mörder vor der Polizei flieht. In der Metro vertraut er sich einem völlig Fremden an, doch der Mann ergreift die Flucht. Kurz darauf findet Alphonse ihn im Tunnel wieder, mit einem Messer im Bauch, und es ist ausgerechnet das Messer, das er selbst zuvor verloren hatte.
Sind seine Träume Wirklichkeit geworden? Sein Nachbar, ein Polizeiinspektor, zeigt keinerlei Neigung, den Vorfall aufzuklären, denn auch er hat einiges auf dem Kerbholz. Als Alphonse zu Hause seine Frau erdrosselt vorfindet, gerät er immer tiefer in eine surreale Welt voller Verwirrung und skurriler Begebenheiten. Er begegnet sogar dem Mörder seiner Frau, doch statt Vergeltung zu suchen, tut er sich mit ihm und dem Inspektor zusammen, und gemeinsam geraten sie in weitere absurde Abenteuer.
Entstehungsgeschichte
Bertrand Blier inszenierte den Film aus dem Jahr 1979, die im Englischen „Buffet Froid“ heißt. Gérard Depardieu, Bernard Blier, Jean Carmet und Michel Serrault bilden die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi treffen hier in einer ungewöhnlichen Form aufeinander. Die Elemente des Kriminalfilms sind vorhanden, Leichen, ein Täter, ein Polizist, doch sie werden nicht zur Aufklärung genutzt. Der Inspektor ermittelt nicht, der Witwer rächt sich nicht, und der Mörder wird zum Weggefährten. Genau diese Verkehrung der Erwartungen ist das Prinzip des Films.
Die Anlage zielt auf das Absurde. Traum und Wirklichkeit verschwimmen von Beginn an, und die Figuren reagieren auf Gewalt mit einer Gleichgültigkeit, die zugleich komisch und verstörend wirkt. Der Humor ist schwarz und entsteht aus dem Kontrast zwischen den ungeheuerlichen Ereignissen und dem lakonischen Umgang damit. Dass drei Männer, die eigentlich Gegner sein müssten, gemeinsame Sache machen, verleiht dem Geschehen eine surreale Logik, die sich bewusst jeder Konvention entzieht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten erzielt der Film eine gute Bewertung. Die Stimmenzahl liegt im mittleren dreistelligen Bereich, für einen Film dieser Eigenart eine durchaus tragfähige Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 47 Jahre vergangen. Dass eine so eigenwillige Komödie über diesen Zeitraum hinweg positiv eingeschätzt wird, zeigt, dass ihr schwarzer Humor kaum gealtert ist. Im Feld der Kriminalkomödie nimmt der Film eine Außenseiterstellung ein, weil er die Regeln des Genres nicht bedient, sondern systematisch unterläuft.
Bilder



Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Alphonse Tram
- Bernard Blier als Inspecteur Morvandieu
- Jean Carmet als Le vieil assassin
- Michel Serrault als Le comptable
- Geneviève Page als Geneviève Léonard
- Jean Benguigui als Le tueur à gages
- Marco Perrin als L'homme dérangé en pleine nuit
- Carole Bouquet als La jeune fille
- Bernard Crombey als Le médecin
- Denise Gence als L'hôtesse au château
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Verfügbarkeit
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