Der Bankier des Widerstands (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joram Lürsen |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (276 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amsterdam, während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg: Die Brüder Walraven und Gijs van Hall wollen sich nicht damit abfinden, tatenlos zuzusehen. Statt zu den Waffen zu greifen, wählen sie einen anderen Weg des Widerstands – sie organisieren Geld, um die Untergrundbewegung am Laufen zu halten. Was als finanzielle Unterstützung beginnt, wird schnell zu einem gefährlichen Balanceakt: Wer Geldflüsse an den Besatzern vorbei lenkt, muss vorsichtig, geschickt und unauffällig agieren – und riskiert dabei sein eigenes Leben. Die Geschichte begleitet die beiden Brüder durch diesen Alltag zwischen Tarnung, Vertrauen und ständiger Bedrohung, ohne dass dabei laute Actionmomente im Vordergrund stehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Joram Lürsen. In den Hauptrollen sind Barry Atsma, Jacob Derwig, Pierre Bokma und Götz Schubert zu sehen. Freigegeben ist der Kriegsfilm ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Drama verrät, dass hier nicht die Schlachten im Zentrum stehen, sondern die leiseren, aber nicht weniger riskanten Formen des Widerstands. Die Einordnung als Geschichte nach wahrer Begebenheit setzt den Ton: Es geht um Menschen, die reale Entscheidungen unter realem Druck treffen mussten, nicht um erfundene Heldenfiguren. Die Besetzung mit mehreren männlichen Hauptdarstellern deutet auf ein Beziehungsgeflecht zwischen Brüdern, Verbündeten und Gegnern hin, in dem Vertrauen zur überlebenswichtigen Ressource wird. Dass die Bedrohung aus dem Finanziellen kommt statt aus offener Gewalt, verschiebt den Blick auf eine Form von Mut, die selten im Mittelpunkt von Kriegserzählungen steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Produktion einordnen. Seit seiner Entstehung 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran eine auffällige Bekanntheit im deutschsprachigen Raum abzeichnet. Innerhalb des Genres der Kriegsdramen, die sich auf wahre Ereignisse stützen, reiht er sich in eine Tradition ein, die persönliche Schicksale in den Vordergrund stellt statt großer historischer Übersichten – ein Ansatz, der ihn von reinen Schlachten-Erzählungen unterscheidet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Barry Atsma als Walraven van Hall
- Jacob Derwig als Gijsbert van Hall
- Pierre Bokma als Meinoud Rost van Tonningen
- Götz Schubert als Friedrich Viebahn
- Fockeline Ouwerkerk als Tilly van Hall
- Raymond Thiry als Van den Berg
- Jaap Spijkers als Cornelis Ritter
- Tjebbo Gerritsma als Henri Termeulen
- Peter Jordan als Herbert Oelschlägel
- Matteo van der Grijn als Huub van Schie
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