Der Duft von Lavendel (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Dance |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-11-12 |
| Einspielergebnis | 20.377.075 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cornwall im Jahr 1936. Fern von den politischen Erschütterungen, die sich in Europa zusammenziehen, leben die Schwestern Janet und Ursula Widdington ein zurückgezogenes Leben an der Küste. Fremde haben es in dieser abgeschlossenen Dorfgemeinschaft schwer, Aufnahme zu finden. Dann treibt ein junger Mann an den Strand vor ihrem Haus: Andrea Marowski, ein Geiger aus Krakau, der von einem Schiff nach Amerika über Bord geworfen wurde, um dem heraufziehenden Antisemitismus in Europa zu entkommen. Sein Auftauchen wirkt auf die Schwestern wie ein kleines Wunder und stellt sowohl ihr ruhiges Zusammenleben als auch das Gefüge des Dorfes auf die Probe.
Entstehungsgeschichte
Charles Dance führte bei diesem Drama von 2004 Regie. In den Hauptrollen sind Judi Dench und Maggie Smith als die Schwestern Widdington zu sehen, an ihrer Seite spielt Daniel Brühl den gestrandeten Musiker Andrea Marowski, außerdem wirkt Freddie Jones mit.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Konstellation: eine geschlossene, ältere Dorfgemeinschaft trifft auf einen jungen Fremden, dessen bloße Anwesenheit Gefühle und Spannungen freisetzt, die vorher verborgen blieben. Dass die Geschichte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist, gibt dem Ankommen des jungen Geigers zusätzliches Gewicht, ohne dass die großen historischen Ereignisse selbst im Zentrum stehen. Die Erzählung bleibt nah an den beiden Schwestern und ihrer kleinen Welt, während sich über Andrea die Themen Herkunft, Fremdheit und die Bedrohung durch das, was in Europa geschieht, in diesen begrenzten Raum hineintragen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein ruhig erzähltes Beziehungsdrama nicht ungewöhnlich ist und auf ein Publikum hindeutet, das sich bislang nur begrenzt zu diesem Titel geäußert hat. Seit dem Erscheinen 2004 sind über zwanzig Jahre vergangen, ohne dass sich an der schmalen Datenlage viel geändert hat. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Reihe von Kammerspiel-artigen Dramen ein, die persönliche Beziehungen vor einem historisch aufgeladenen Hintergrund entfalten, ohne dass dieser Hintergrund selbst zur Handlung wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Judi Dench als Ursula
- Maggie Smith als Janet
- Daniel Brühl als Andrea
- Freddie Jones als Jan Pendered
- Natascha McElhone als Olga
- Miriam Margolyes als Dorcas
- David Warner als Dr Mead
- Clive Russell als Adam Penruddocke
- Toby Jones als Hedley
- Richard Pears als Barry
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Verfügbarkeit
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