Der Effekt des Wassers (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sólveig Anspach |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Café weist Agathe einen aufdringlichen Verehrer mit einer Sicherheit zurück, hinter der sich doch eine gewisse Verletzlichkeit erahnen lässt. Samir beobachtet die Szene schüchtern aus einer Ecke und ist sofort hingerissen. Der sanfte, etwas unbedarfte junge Mann mit seinem entwaffnend arglosen Blick verliebt sich augenblicklich in sie. Ohne zu zögern, kauft er ein Vierteljahresabonnement für das städtische Schwimmbad, in dem Agathe Schwimmkurse gibt, umgeben von einer kuriosen Truppe städtischer Angestellter. Als Agathe zu einem internationalen Kongress für Schwimmlehrer aufbricht, packt Samir kurzerhand seinen Koffer und folgt ihr.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2016 und wurde von Sólveig Anspach inszeniert. In den Hauptrollen sind Florence Loiret Caille, Didda Jónsdóttir, Samir Guesmi und Philippe Rebbot zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine schüchterne Verliebtheit trifft auf eine Hauptfigur mit brüchiger Fassade, und aus dieser Konstellation entsteht ein Ton, der zwischen Zärtlichkeit und Situationskomik pendelt. Dass Samir seiner spontanen Zuneigung mit einer fast schon unbeholfenen Konsequenz folgt – erst das Schwimmbad-Abo, dann der gepackte Koffer –, deutet auf eine Erzählung hin, die ihre Komik aus der Naivität und Beharrlichkeit ihrer Figuren zieht, ohne sie dabei lächerlich zu machen. Das Schwimmbad-Setting mit seiner „kuriosen Truppe“ an Angestellten legt zudem nahe, dass ein Ensemble von Nebenfiguren die Geschichte um das zentrale Paar herum grundiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als eine Produktion einordnen, die kein breites Publikum erreicht hat, aber auch nicht durchgefallen ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile fast zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser moderaten, aber stabilen Bewertung offenbar viel verändert hätte. Innerhalb des Genres der leisen, figurenzentrierten Liebeskomödie fügt sich der Film mit seiner ungewöhnlichen Ausgangssituation und seiner internationalen Besetzung eher als unauffälliger, eigenständiger Beitrag ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Florence Loiret Caille als Agathe
- Didda Jónsdóttir als Anna
- Samir Guesmi als Samir
- Philippe Rebbot als Reboute
- Estéban als Daniel
- Olivia Côte als Corinne
- Frosti Runólfsson als Frosti
- Johanna Nizard als Sofia
- Ingvar E. Sigurðsson als Siggi
- Solène Rigot als La nageuse trop maquillée
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