Der Feuerteufel (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark L. Lester |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-05-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.080.167 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (787 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andy und Vicky lernen sich an der Universität kennen, wo beide als Versuchspersonen an einem Experiment teilnehmen: Sie schlucken eine Chemikalie namens LOT-6. Später heiraten sie und bekommen eine Tochter, Charlie. Bei ihr wirkt sich das Mittel auf eine Weise aus, die niemand vorhergesehen hat — Charlie kann allein mit ihren Gedanken Feuer legen. Der Geheimdienst, der das Experiment seinerzeit durchführen ließ, will nun die gesamte Familie beseitigen. Dabei hat er allerdings die Rechnung ohne das Mädchen gemacht. Wie weit Charlie zu gehen bereit ist, um sich und ihren Vater zu schützen, deutet die Ausgangslage nur an.
Entstehungsgeschichte
Mark L. Lester führte Regie, herausgekommen ist der Film 1984. Drew Barrymore, David Keith, Freddie Jones und Heather Locklear stehen im Zentrum; dass die Hauptfigur ein Kind ist, prägt die gesamte Anlage, weil Bedrohung und Fähigkeit in derselben Person zusammenfallen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror, Science-Fiction und Thriller stehen als Genres nebeneinander, und jedes davon steuert einen Teil bei. Die Science-Fiction liefert die Herkunft der Fähigkeit über ein chemisches Experiment, der Thriller die Verfolgung durch eine staatliche Stelle, der Horror die Wirkung des Feuers selbst. Erzählerisch ist die Konstruktion sparsam und wirkungsvoll: Weil die Ursache bereits in der Vorgeschichte der Eltern liegt, braucht es keine weitere Erklärung, und der Film kann sich auf die Flucht konzentrieren. Der Konflikt ist dabei doppelt angelegt — nach außen gegen die Verfolger, nach innen gegen die eigene, kaum beherrschbare Fähigkeit. Dass eine staatliche Stelle als Verfolger auftritt, verschiebt den Horror zudem ins Institutionelle.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,3 von 10 und stützt sich auf eine Basis im dreistelligen Bereich; das ist ein zurückhaltend positiver Wert, wie er für Genrefilme mit langer Verfügbarkeit häufig zu finden ist. 42 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Vertreter einer Spielart lesen, die staatliche Experimente und übernatürliche Fähigkeiten zusammenbringt und daraus eine Verfolgungsgeschichte macht, in der die Verfolgten die gefährlichere Seite sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- Drew Barrymore als Charlie McGee
- David Keith als Andrew McGee
- Freddie Jones als Dr. Joseph Wanless
- Heather Locklear als Vicky McGee
- Martin Sheen als Captain Hollister
- George C. Scott als John Rainbird
- Art Carney als Irv Manders
- Louise Fletcher als Norma Manders
- Moses Gunn als Dr. Pynchot
- Antonio Fargas als Taxi Driver
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Verfügbarkeit
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