Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Jackson |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 250.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 956.019.788 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (15.765 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Smaug verlässt den Einsamen Berg und äschert Seestadt ein, bevor Bard ihn mit einem schwarzen Pfeil erlegt. Damit ist der Drache nach knapp zwanzig Minuten erledigt — und das eigentliche Problem beginnt: Der Schatz unter dem Berg ist frei, und drei Parteien erheben Anspruch darauf.
Thorin sitzt inzwischen auf dem Gold und weigert sich, den überlebenden Menschen von Seestadt den vereinbarten Anteil zu geben. Elben und Menschen belagern den Berg, ein Zwergenheer rückt an, und dann kommen die Orkarmeen. Der Film besteht zu einem erheblichen Teil aus dieser Schlacht und aus Bilbos Versuch, sie mit einem gestohlenen Edelstein abzuwenden.
Entstehungsgeschichte
Der Film war ursprünglich nicht als eigener Teil geplant — die Aufteilung der Vorlage auf drei statt zwei Filme wurde erst während der Produktion beschlossen. Er ist mit rund 144 Minuten der kürzeste der beiden Trilogien.
Peter Jackson arbeitete unter erheblichem Zeitdruck; er sprach später offen darüber, ohne fertiges Drehbuch und ohne ausreichende Vorbereitung gedreht zu haben. Die Handlung um den Nekromanten und den Weißen Rat stammt nicht aus dem Roman, sondern aus den Anhängen von "Der Herr der Ringe", und wurde ergänzt, um die Verbindung zur älteren Trilogie herzustellen.
Hinter den Kulissen
Die Titelschlacht umfasst rund fünfundvierzig Minuten und wurde nahezu vollständig digital erzeugt, mit der Software Massive, die Weta bereits für "Die Rückkehr des Königs" entwickelt hatte. Anders als dort standen jedoch kaum reale Statisten im Bild, was den Unterschied zwischen den Trilogien besonders sichtbar macht.
Für Smaugs Angriff auf Seestadt wurde eine Kulisse gebaut und praktisch in Brand gesetzt, ergänzt um digitale Erweiterungen. Benedict Cumberbatch sprach und spielte den Drachen per Performance Capture. Billy Boyd, der in der ersten Trilogie Pippin gespielt hatte, sang das Abspannlied.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 962 Millionen Dollar ein und war für einen Oscar nominiert, für den besten Tonschnitt.
Er wurde als der schwächste der sechs Mittelerde-Filme aufgenommen. Der wiederkehrende Vorwurf betrifft das Verhältnis von Vorlage und Umfang: Aus einem gut dreihundertseitigen Kinderbuch wurden knapp acht Stunden Film. Jacksons eigene Aussagen zur Produktion haben diese Kritik im Nachhinein bestätigt. Die erweiterte Fassung erhielt als einziger Mittelerde-Film in den USA eine höhere Altersfreigabe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ian McKellen als Gandalf the Grey
- Martin Freeman als Bilbo Baggins
- Richard Armitage als Thorin Oakenshield
- Orlando Bloom als Legolas
- Evangeline Lilly als Tauriel
- Luke Evans als Bard
- Lee Pace als King Thranduil
- Benedict Cumberbatch als Smaug / Sauron (voice)
- Ken Stott als Balin
- Aidan Turner als Kili
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Verfügbarkeit
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