Der Horror-Alligator (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Teague |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine moderne Großstadtlegende: Manche amerikanische Familien sollen Alligatorenbabys, die sie ihren Kindern zum Vergnügen gekauft hatten, einfach in der Toilette hinuntergespült haben, sobald die Tiere lästig wurden. Und einige dieser Jungtiere, so die Legende weiter, hätten überlebt und seien in der städtischen Kanalisation, wo es an kleinen Beutetieren nicht mangelt, prächtig gediehen.
Der Film greift diese Vorstellung auf und erzählt von einem solchen Tier. In der Kanalisation frisst der Alligator die Kadaver von Versuchstieren, an denen Hormonexperimente durchgeführt wurden. Die Folgen sind verheerend: Er wächst zu gewaltiger Größe heran und wird bösartig. Irgendwann genügt ihm die Unterwelt der Abwasserkanäle nicht mehr, und er kehrt an die Oberfläche zurück, auf der Suche nach lohnenderer Beute.
Entstehungsgeschichte
Der Tierhorrorfilm stammt aus dem Jahr 1980, inszeniert hat ihn Lewis Teague. Im Original heißt er schlicht „Alligator“; der deutsche Titel setzt mit dem Zusatz „Horror“ einen deutlicheren Akzent. Vor der Linse agieren Robert Forster, Robin Riker, Michael V. Gazzo und Dean Jagger. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror, Science-Fiction und Thriller kommen in diesem Film zusammen, und jedes der drei Genres hat eine erkennbare Aufgabe. Der Horror speist sich aus dem Tier selbst und aus der Vorstellung, dass unter den Straßen etwas heranwächst. Das Science-Fiction-Element liefert die Erklärung: Nicht die Natur allein, sondern menschliche Experimente mit Hormonen machen den Alligator zum Ungeheuer. Der Thriller schließlich ergibt sich aus der Bedrohung, die mit dem Auftauchen an der Oberfläche die Stadt erreicht.
Bemerkenswert ist die doppelte Schuld, die in der Anlage steckt. Zuerst entsorgen Familien ein lästig gewordenes Haustier, dann gelangen die Kadaver von Versuchstieren in die Kanalisation. Das Monster ist in dieser Lesart ein Produkt menschlicher Gleichgültigkeit, das zu seinen Verursachern zurückkehrt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 liegt im soliden Mittelfeld und stützt sich auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 46 Jahre vergangen. Im Genre des Tierhorrors verbindet der Film die klassische Kreaturenbedrohung mit einer Großstadtlegende und einem wissenschaftlichen Auslöser.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Forster als David
- Robin Riker als Marisa
- Michael V. Gazzo als Chief Clark
- Dean Jagger als Slade
- Sydney Lassick als Gutchel
- Jack Carter als Mayor
- Perry Lang als Kelly
- Henry Silva als Brock
- Bart Braverman als Kemp
- John Lisbon Wood als Mad Bomber
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Verfügbarkeit
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