Der Hund von Baskerville (1939)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lanfield |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1939-03-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (238 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sir Charles Baskerville ist tot, und mit ihm scheint sich eine alte Familiensage zu bestätigen: Die Baskervilles würden seit Generationen von einem Höllenhund verfolgt. Als Sir Henry Baskerville aus Kanada anreist, um das Anwesen Baskerville Hall zu übernehmen, ist es Dr. James Mortimer, Freund und Arzt des Verstorbenen, der an einen gewaltsamen Tod glaubt. Neben der Leiche hat er Hundespuren entdeckt, und die Legende gewinnt für ihn plötzlich beunruhigende Konturen. Er wendet sich an Sherlock Holmes und Dr. Watson. Während Watson offen mit Henry auf das Landgut reist, um ihn zu beschützen, verfolgt Holmes die Ermittlungen zunächst im Verborgenen. Auf dem neblig-düsteren Moor häufen sich weitere Angriffe, und die Grenze zwischen Aberglauben und realer Bedrohung verschwimmt zunehmend.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1939 unter der Regie von Sidney Lanfield. In den Hauptrollen sind Richard Greene als Sir Henry Baskerville, Basil Rathbone als Sherlock Holmes, Wendy Barrie sowie Nigel Bruce als Dr. Watson zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi, Horror und Thriller verweist auf eine Erzählweise, die klassische Detektivarbeit mit atmosphärischer Schauerstimmung verbindet. Die Moorlandschaft, die drohende Familiensage und die Hundeangriffe liefern das horror-affine Element, während die eigentliche Aufklärung dem rationalen Denken von Holmes vorbehalten bleibt. Bezeichnend ist die erzählerische Konstruktion: Holmes agiert lange im Verborgenen, sodass die Handlung aus der Perspektive Watsons und Henrys erzählt wird, die selbst im Ungewissen tasten. Das erzeugt eine doppelte Spannungsebene zwischen übernatürlicher Bedrohung und ihrer möglichen rationalen Erklärung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis zeigt sich ein Titel, der bei jenen, die ihn kennen, überwiegend positiv aufgenommen wird, ohne breite Zuschauermassen erreicht zu haben. Seit der Entstehung 1939 sind mittlerweile 86 Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Kriminal- und Mystery-Adaptionen zu einem sehr frühen Beispiel der Gattung macht, das die Verbindung von Detektivgeschichte und Schauerelementen für das Kino jener Zeit erprobte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Greene als Sir Henry Baskerville
- Basil Rathbone als Sherlock Holmes
- Wendy Barrie als Beryl Stapleton
- Nigel Bruce als Doctor John H. Watson
- Lionel Atwill als Dr. James Mortimer
- John Carradine als Barryman
- Barlowe Borland als Frankland
- Beryl Mercer als Mrs. Jennifer Mortimer
- Morton Lowry als John 'Jack' Stapleton
- Ralph Forbes als Sir Hugo Baskerville
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Verfügbarkeit
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