Der Knabe, der fliegen konnte (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Castle |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-08-15 |
| Einspielergebnis | 7.177.431 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Milly hat vor kurzem ihren Vater verloren und zieht mit ihrer Familie in ein neues Haus. Dort lernt sie ihren gleichaltrigen Nachbarn Eric kennen, einen Jungen ohne Eltern, der als autistisch beschrieben wird und kaum spricht. Eric ist fest davon überzeugt, fliegen zu können, und verbringt viel Zeit auf dem Dach seines Hauses. Zwischen den beiden entsteht eine stille, zärtliche Verbindung, die über Worte hinausgeht. Als Eric in eine Klinik gebracht werden soll, um behandelt zu werden, flieht er in sein vertrautes Dachzimmer. Milly folgt ihm, verfolgt von Polizisten und Pflegern. Auf dem Dach der Schule angekommen, nimmt die Geschichte eine Wendung, die zwischen Realität und Vorstellung changiert und bewusst offen bleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1986 und wurde von Nick Castle inszeniert. Er ist als Spielfilm angelegt, der Elemente des Dramas mit familientauglicher Erzählweise und fantastischen Momenten verbindet. Die Hauptrollen übernehmen Lucy Deakins als Milly und Jay Underwood als Eric. In weiteren Rollen sind Fred Savage und Bonnie Bedelia zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Familienfilm und Fantasy zeigt sich bereits im Aufbau der Geschichte: Ein ernstes Thema wie der Verlust eines Elternteils und eine Behinderung treffen auf eine Erzählung, die sich am Ende ins Symbolische öffnet, statt eine eindeutige Auflösung zu liefern. Dass die Handlung um zwei Kinder kreist, deren Familienverhältnisse beide auf ihre Weise brüchig sind, verleiht der Freundschaft ihr Gewicht. Die Frage, ob das Fliegen wörtlich oder als Bild für inneren Ausbruch zu verstehen ist, bleibt bewusst in der Schwebe und prägt die Anlage des gesamten Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit seiner Entstehung 1986 sind knapp vierzig Jahre vergangen, was ihn in eine Zeit einordnet, in der familienorientierte Dramen mit fantastischem Einschlag im Kino verbreitet waren. Innerhalb dieser Strömung steht er als Beispiel für eine Erzählweise, die kindliche Themen ernst nimmt, ohne sie aufzulösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lucy Deakins als Milly
- Jay Underwood als Eric
- Fred Savage als Louis
- Bonnie Bedelia als Charlene
- Colleen Dewhurst als Mrs. Sherman
- Fred Gwynne als Uncle Hugo
- Jason Priestley als Gary
- Cameron Bancroft als Joe
- Janet MacLachlan als Mrs. D'Gregario
- Mindy Cohn als Geneva
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Verfügbarkeit
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