Der knallharte Prinzipal (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John G. Avildsen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.906.454 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (358 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joe Clark ist ein arroganter Lehrer mit wenig konventionellen Ansichten. Vor Jahren wurde er an einer Schule entlassen, nun kehrt er dorthin zurück, diesmal als Direktor. Gerufen hat ihn ein alter Freund, der Schulrat Frank Napier, der von ihm eine grundlegende Reform verlangt.
Die Schule wird als die schlechteste in ganz New Jersey angesehen, ein Sammelbecken für jugendliche Kriminelle und Drogendealer. Clark steht vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe: Er soll Disziplin herstellen, bevor der Staat der Schulbehörde die Befugnisse entzieht und selbst die Kontrolle übernimmt. Schafft er es, dass die Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen bestehen, wird seine Stelle unbefristet. Doch seine unkonventionellen Methoden bringen einen großen Teil der Gemeinschaft gegen ihn auf.
Entstehungsgeschichte
John G. Avildsen führte 1989 Regie bei diesem Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Morgan Freeman, Beverly Todd, Robert Guillaume und Ethan Phillips stehen vor der Kamera. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt dem rauen Schulalltag Rechnung, den der Film zeigt.
Der Titel „Der knallharte Prinzipal“ kündigt bereits an, worum sich alles dreht: eine Leitungsfigur, die mit Härte und Eigensinn gegen einen scheinbar hoffnungslosen Zustand angeht.
Hinter den Kulissen
Als Drama nach einer wahren Begebenheit verbindet der Film das Schulmilieu mit der Frage, wie weit Autorität gehen darf. Im Mittelpunkt steht ein Konflikt, der sich nicht einfach auflösen lässt: Clark verfolgt ein Ziel, das kaum jemand in Frage stellt, doch seine Wege dorthin stoßen auf Widerstand.
Die Anlage der Geschichte ist klar gebaut. Eine Frist, eine Prüfung als Messlatte und eine drohende Übernahme durch den Staat erzeugen Druck von außen. Von innen kommt die Reibung mit Kollegen, Eltern und Schülern. So entsteht ein Porträt, das die Hauptfigur nicht als makellosen Helden zeichnet, sondern als widersprüchlichen Menschen, dessen Arroganz und Entschlossenheit eng beieinanderliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen erreicht der Film eine gute Bewertung. Das Urteil spricht für eine überwiegend positive Aufnahme bei denen, die ihn gesehen haben.
37 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema vertraut: überforderte Schulen, Gewalt, Drogen und die Suche nach Wegen, jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Im Feld der Schuldramen steht der Film für jene Erzählungen, die eine einzelne, umstrittene Leitfigur ins Zentrum rücken und deren Methoden zur Diskussion stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Morgan Freeman als Principal Joe Clark
- Beverly Todd als Ms. Levias
- Robert Guillaume als Dr. Frank Napier
- Ethan Phillips als Mr. Rosenberg
- Lynne Thigpen als Leonna Barrett
- Michael Beach als Mr. Darnell
- Tony Todd als Mr. William Wright
- Karen Malina White als Kaneesha Carter
- Alan North als Mayor Don Bottman
- Robin Bartlett als Mrs. Elliott
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