Der König von Marvin Gardens (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bob Rafelson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-10-13 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David bestreitet eine Radiosendung, in der er ausufernd über seine schwierige Kindheit spricht – ein Mann, der sich lieber in Worten verliert als im Leben zu handeln. Sein Bruder Jason ist das Gegenteil: ein Träumer, der mit seiner Geliebten und deren Stieftochter ein Spielerparadies auf einer Insel vor Hawaii aufziehen will. Er drängt David, sich der Sache anzuschließen, doch dieser bleibt skeptisch gegenüber den hochfliegenden Plänen. Kompliziert wird die Lage dadurch, dass Jason für einen Gangster arbeitet, der selbst Interesse an der Insel hat. David warnt seinen Bruder eindringlich, doch Jason lässt sich nicht bremsen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Bob Rafelson. In den Hauptrollen sind Jack Nicholson als David und Bruce Dern als Jason zu sehen, an ihrer Seite spielen Ellen Burstyn und Julia Anne Robinson. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte zweier ungleicher Brüder – der eine ein grübelnder Pessimist, der andere ein rastloser Träumer – trägt die Anlage eines klassischen Gegensatzpaares in sich, das über familiäre Konflikte hinaus auch etwas über verschiedene Formen des Scheiterns erzählt. Dass Jason sein Vorhaben ausgerechnet mit einem Gangster verknüpft, verschiebt die Handlung von der reinen Familienbeziehung in Richtung eines Milieus, in dem Träume und Risiko eng beieinanderliegen. Als reines Drama verzichtet der Film auf Genremischungen und konzentriert seine Spannung ganz auf die Beziehung der beiden Männer und die Frage, wie weit der eine dem anderen folgen wird, ohne selbst daran zu glauben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Feld – ein Ergebnis, das auf eine gespaltene oder zurückhaltende Wahrnehmung hindeutet, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit der Entstehung 1972 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit US-amerikanischer Dramen einordnet, die sich stärker für Charakterstudien als für plotgetriebene Auflösungen interessierten. Innerhalb des Dramengenres steht er damit für eine introspektive, auf Dialoge und Beziehungen fokussierte Erzählweise, die weniger auf äußere Handlung als auf die innere Zerrissenheit ihrer Figuren setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als David Staebler
- Bruce Dern als Jason Staebler
- Ellen Burstyn als Sally
- Julia Anne Robinson als Jessica
- Scatman Crothers als Lewis
- Charles LaVine als Grandfather
- John P. Ryan als Surtees
- Sully Boyar als Lebowitz
- Josh Mostel als Frank
- Arnold Williams als Rosko
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Verfügbarkeit
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