Der letzte Paradiso (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rocco Ricciardulli |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-05 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem italienischen Dorf der 1950er-Jahre lebt Cicco Paradiso als Freigeist, der sich mit den Verhältnissen seiner Zeit nicht abfinden will. Er sucht nach Liebe, nach Gerechtigkeit und letztlich nach einem guten Leben, und beides bringt ihn auf Kollisionskurs mit dem mächtigen Bürgermeister Cumpà Schettino. Zum einen stachelt er die Dorfbewohner an, sich gegen ungerechte Bezahlung zu wehren und nicht länger hinzunehmen, dass Schettino mit der Olivenöl-Produktion reich wird, während die Menschen leer ausgehen. Zum anderen führt er eine Beziehung zu Bianca, der großen Liebe seines Lebens – die jedoch mit Schettino verheiratet ist. Cicco ahnt nicht, wie sehr diese Affäre sein Leben aus der Bahn werfen kann.
Entstehungsgeschichte
„Der letzte Paradiso“ entstand 2021 unter der Regie von Rocco Ricciardulli. In den Hauptrollen sind Riccardo Scamarcio, Gaia Bermani Amaral, Valentina Cervi und Antonio Gerardi zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich in der doppelten Konfliktlinie der Geschichte: dem sozialen Aufbegehren gegen wirtschaftliche Ungerechtigkeit und der privaten, gefährlichen Liebesgeschichte, die beide an derselben Person – dem Bürgermeister – festgemacht sind. Dass Cicco als Freigeist beschrieben wird, der sich sowohl gegen ökonomische Machtstrukturen als auch gegen gesellschaftliche Konventionen stellt, deutet auf eine Erzählung hin, in der persönliche und politische Auflehnung ineinandergreifen. Die Ansiedlung in den 1950er-Jahren und im Umfeld der Olivenöl-Produktion verortet den Stoff in einer ländlichen, von wirtschaftlicher Abhängigkeit geprägten Gemeinschaft, in der Liebe und Widerstand gleichermaßen riskant sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 120 Wertungen zeichnet sich noch kein klares Bild ab, wie der Film breiter aufgenommen wurde. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage merklich verbreitert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Tradition italienischer Liebes- und Sozialdramen ein, die private Schicksale mit gesellschaftlicher Ungleichheit verknüpfen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Riccardo Scamarcio als Ciccio Paradiso
- Gaia Bermani Amaral als Bianca Schettino
- Valentina Cervi als Lucia
- Antonio Gerardi als Cumpà Schettino
- Giovanni Cirfiera als Brigadiere
- Giuseppe Nardone als Bracciante
- Teresa Fiorentino als Sisina
- Donato Demita als Cosimo Schettino
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Verfügbarkeit
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