Der Löwe im Winter (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Harvey |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (421 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1183 bestimmen Intrigen, Neid, Machtgier, Rachsucht und Eitelkeit das Leben im britischen Königshaus. Der älteste Sohn ist gestorben, und die Thronfolge muss neu geregelt werden. Eine einfache Aufgabe ist das nicht, denn zwischen König Heinrich II. und seiner Frau Eleanor von Aquitanien besteht seit 31 Jahren eine Hassliebe, die jede Einigung nahezu unmöglich macht.
Jeder will das größte Stück vom Königskuchen. Beide Eltern versuchen, die Nachfolge ihrem jeweiligen Lieblingssohn zu sichern. So wird eifrig taktiert, feierliche Bündnisse werden geschlossen und kurz darauf wieder gebrochen. Gekämpft wird mit dem Schwert, mit dem Dolch und vor allem mit scharfer Zunge, stets im Dienst der eigenen Interessen. Weihnachten bildet den Rahmen für dieses Kräftemessen.
Entstehungsgeschichte
Anthony Harvey inszenierte das Historiendrama, das 1968 herauskam. In den Hauptrollen sind Peter O'Toole, Katharine Hepburn, Anthony Hopkins und John Castle zu sehen. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Der Titel „Der Löwe im Winter“ fasst das Bild eines alternden Herrschers in wenigen Worten: Der Löwe steht für Macht und Stolz, der Winter für das nahende Ende dieser Macht und die Frage, wer sie erbt.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie bilden die Genres. Der geschichtliche Hintergrund liefert den Stoff, das Drama den eigentlichen Kern. Denn trotz Krone und Thron ist dies eine Familiengeschichte: Eltern, die sich nicht verzeihen können, und Söhne, die gegeneinander ausgespielt werden.
Dass ausgerechnet Weihnachten den Rahmen bildet, verleiht der Geschichte eine bittere Ironie. Das Fest des Friedens und der Familie wird zum Schauplatz von Verrat und Machtspielen. Die Anlage als Machtkampf innerhalb einer zerstrittenen Familie legt nahe, dass die Wortgefechte mindestens so viel Gewicht haben wie die Waffen. Die scharfe Zunge ist hier die eigentliche Klinge.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittswertung von 7,4 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 58 Jahre vergangen. Im Historiendrama gehört der Film zu jenen Werken, die geschichtliche Figuren nicht als ferne Monumente zeigen, sondern als Menschen mit Kränkungen, Eifersucht und Ehrgeiz, deren private Konflikte das Schicksal eines Reiches bestimmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter O'Toole als Henry II
- Katharine Hepburn als Eleanor of Aquitaine
- Anthony Hopkins als Richard
- John Castle als Geoffrey
- Nigel Terry als John
- Timothy Dalton als Philip II
- Jane Merrow als Alais
- Nigel Stock als William Marshall
- O.Z. Whitehead als Bishop of Durham
- Kenneth Ives als Queen Eleanor's Guard
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Verfügbarkeit
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