Der Mann mit zwei Frauen (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ida Lupino |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-12-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harry und Eve wollen ein Kind adoptieren, ein Schritt, der eigentlich Klarheit und Verbindlichkeit voraussetzt. Doch der Leiter der Adoptionsagentur spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt, Harrys Leben genauer zu betrachten. Dabei fällt ihm auf, wie häufig der Mann zwischen seinem Zuhause in San Francisco und Los Angeles hin- und herreist. Diese Reisen wirken zunächst wie eine berufliche Notwendigkeit, doch sie verweisen auf etwas, das Harry sorgfältig verborgen hält. Der Film verfolgt, wie sich dieses Geheimnis durch die Nachforschungen langsam entblättert, ohne dass an dieser Stelle vorgegriffen werden soll, was am Ende dabei zutage tritt.
Entstehungsgeschichte
„Der Mann mit zwei Frauen“ entstand 1953 unter der Regie von Ida Lupino, die zugleich eine der Hauptrollen übernahm. Neben ihr stehen Joan Fontaine, Edmond O'Brien und Edmund Gwenn vor der Kamera. Der Film ist als Drama mit Liebesfilm-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm passt zu einer Geschichte, die sich nicht um äußere Konflikte, sondern um ein persönliches, moralisch verstricktes Geheimnis dreht. Dass die Handlung über eine Adoptionsagentur ins Rollen kommt, verlagert den Fokus von vornherein auf Fragen von Ehrlichkeit, Verantwortung und dem, was Familie eigentlich bedeuten soll. Die Besetzung mit Joan Fontaine und Ida Lupino als zwei zentralen weiblichen Figuren neben Edmond O'Brien deutet an, dass die Geschichte nicht allein aus der Perspektive des Mannes erzählt wird, sondern die Situation beider Frauen ernst nimmt, die durch sein Handeln betroffen sind. Edmund Gwenn in der Rolle des ermittelnden Agenturleiters bringt eine Instanz von außen ein, die das Geheimnis erst sichtbar macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1953 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Nachkriegskinos einordnet. Innerhalb des Dramas mit Liebesfilm-Anteilen steht er für eine Erzählweise, die persönliche Verfehlungen nicht spektakulär, sondern über die Konsequenzen für die Beteiligten entwickelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joan Fontaine als Eve Graham
- Ida Lupino als Phyllis Martin
- Edmond O'Brien als Harry Graham / Harrison Graham
- Edmund Gwenn als Mr. Jordan
- Kenneth Tobey als Tom Morgan, Defense Attorney
- Jane Darwell als Mrs. Connelley
- Peggy Maley als Phone Operator
- Lilian Fontaine als Miss Higgins, Landlady
- Matt Dennis als Himself, Singer
- John Maxwell als Judge
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Verfügbarkeit
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