Der Prinz und die Tänzerin (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurence Olivier |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-06-13 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (203 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London, 1911: Zur Krönungsfeier von Georg I. reist Großherzog Karl von Karpathien an. Bei einer Bühnenshow fällt ihm die amerikanische Revuetänzerin Elsie Marina auf, und er lädt sie kurzentschlossen zu einem Abendessen ein, das als flüchtiges Abenteuer gedacht ist. Elsie erweist sich jedoch als schlagfertiger als erwartet, wehrt seine Annäherungen ab und schläft schließlich, leicht angetrunken, ein. Am nächsten Morgen begreift sie, dass sich ihre Gefühle gewandelt haben, während Karl vor allem daran interessiert ist, sie wieder loszuwerden. Über die Begegnung mit der Königinmutter und ihre Rolle als deren Zofe während der Krönungsfeierlichkeiten nähern sich die beiden ungleichen Figuren einander erneut an.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1957 unter der Regie von Laurence Olivier, der zugleich die Hauptrolle des Großherzogs Karl übernahm. An seiner Seite spielt Marilyn Monroe die Revuetänzerin Elsie Marina. In weiteren Rollen sind Sybil Thorndike und Richard Wattis zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Komödie und Liebesfilm und siedelt ihre Handlung in einem fiktiven mitteleuropäischen Fürstentum an, das auf das höfische Zeremoniell einer realen Krönungsfeier in London trifft. Diese Konstellation erlaubt einen Kontrast zwischen aristokratischer Etikette und dem unbekümmerten Auftreten einer Bühnenkünstlerin aus Amerika. Dass ausgerechnet die Königinmutter zur Vermittlerin zwischen den beiden wird, verweist auf eine Erzählform, die klassische Standesunterschiede eher spielerisch verhandelt als ernsthaft in Frage stellt. Die Zuspitzung auf ein einzelnes nächtliches Abendessen als Ausgangspunkt der gesamten Handlung zeigt, wie stark der Film auf Situationskomik und Wortgefechte zwischen den ungleichen Figuren setzt, statt auf eine verzweigte Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film heute nur bedingt einordnen – die Zahl der Bewertungen reicht kaum für ein belastbares Gesamtbild. Seit der Entstehung 1957 sind mittlerweile 68 Jahre vergangen, was den Titel klar in die Frühzeit des Genres der klassischen Liebeskomödie mit historischem Kostümrahmen stellt. Innerhalb dieses Genres bewegt sich der Film mit seiner Kombination aus höfischem Setting und amerikanisch geprägter Hauptfigur in einem eher ungewöhnlichen Rahmen, ohne dass die vorliegende Bewertung auf eine besonders herausragende Stellung hindeutet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marilyn Monroe als Elsie
- Laurence Olivier als The Regent
- Sybil Thorndike als The Queen Dowager
- Richard Wattis als Northbrook
- Jeremy Spenser als King Nicolas
- David Horne als The Foreign Office
- Harold Goodwin als Call Boy
- Gladys Henson als Dresser
- Jean Kent als Maisie Springfield
- Charles Victor als Theatre Manager
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Verfügbarkeit
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