Der Roman eines Blumenmädchens (1938)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leslie Howard |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1938-10-06 |
| Budget | 350.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (165 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Sprachprofessor mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein behauptet, er könne ein einfaches Blumenmädchen vom Cockney-Markt binnen sechs Monaten so umformen, dass es als Prinzessin durchgeht. Colonel Pickering nimmt die Wette an, und so zieht Eliza Doolittle bei Henry Higgins ein, während ihr Vater Alfred, ein Straßenkehrer, mit dem Professor über die Bedingungen ihres Aufenthalts verhandelt. Was als sprachliches Experiment beginnt, entwickelt eine Eigendynamik, die nicht nur Eliza verändert, sondern auch den Mann, der sie formen wollte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1938 unter der Regie von Leslie Howard, der zugleich die Rolle des Henry Higgins übernahm. An seiner Seite steht Wendy Hiller als Eliza Doolittle, dazu Wilfrid Lawson als ihr Vater Alfred und Marie Lohr in einer weiteren Rolle. Der deutsche Titel "Der Roman eines Blumenmädchens" verweist auf den englischen Originaltitel "Pygmalion".
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt, wie eng hier gesellschaftliche Beobachtung und persönliche Annäherung verknüpft sind. Die Ausgangslage, eine Wette über die Formbarkeit eines Menschen durch Sprache und Auftreten, trägt zugleich komödiantisches wie ernstes Potenzial: Wo Higgins ein Experiment sieht, entsteht für Eliza eine reale Veränderung ihrer Lebensumstände. Dass der Erzählkern um eine Umformung durch Erziehung kreist, macht deutlich, warum sich das Verhältnis zwischen Lehrer und Schülerin nicht auf eine reine Trainingsgeschichte reduzieren lässt, sondern in eine Beziehungsgeschichte übergeht, deren Ausgang die Handlung offenhält.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht überragend häufig bewerteten Bereich. Seit der Entstehung 1938 sind mittlerweile 87 Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel eines Genres zeigt, das gesellschaftliche Klassenunterschiede mit romantischen und komödiantischen Mitteln verhandelt. Innerhalb dieser Tradition steht er als eine der frühen filmischen Auseinandersetzungen mit dem Stoff um Sprache, Bildung und sozialen Aufstieg.
Bilder


Besetzung & Stab
- Leslie Howard als Henry Higgins
- Wendy Hiller als Eliza Doolittle
- Wilfrid Lawson als Alfred Doolittle
- Marie Lohr als Mrs. Higgins
- Scott Sunderland als Colonel George Pickering
- Jean Cadell als Mrs. Pearce
- David Tree als Freddy Eynsford-Hill
- Everley Gregg als Mrs. Eynsford-Hill
- Leueen MacGrath als Clara Eynsford-Hill
- Esme Percy als Count Aristid Karpathy
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