Der Schmetterling (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Muyl |
|---|---|
| Genre | Familie, Drama |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-12-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (144 Stimmen) |
Worum es geht
Julien ist ein älterer Witwer, der seine Zeit dem Sammeln von Schmetterlingen widmet. Im Nachbarapartment zieht die achtjährige Elsa mit ihrer jungen Mutter Isabelle ein, die ihre Tochter häufig für lange Zeit allein lässt. So beginnt Elsa, Julien regelmäßig zu besuchen. Als er sich schließlich auf den Weg zum Plateau von Vercors macht, um dort einen seltenen Schmetterling namens Isabelle zu finden, der nur 72 Stunden lebt, will Elsa dabei sein. Ohne ihm Bescheid zu geben, versteckt sie sich in seinem Auto und begleitet ihn so auf eine Reise, von der er zunächst nichts weiß.
Entstehungsgeschichte
„Der Schmetterling“ entstand 2002 unter der Regie von Philippe Muyl. Der französische Film ist im Bereich Familie und Drama angesiedelt. In den Hauptrollen sind Michel Serrault als Julien und Claire Bouanich als Elsa zu sehen, außerdem wirken Nade Dieu und Françoise Michaud mit.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Familienfilm und Drama deutet auf eine Erzählung hin, die kindliche Perspektive mit ernsteren Themen wie Einsamkeit, Vernachlässigung und Verlust verknüpft, ohne dabei ins reine Unterhaltungskino abzugleiten. Die Konstellation aus altem Mann und Kind, die beide auf ihre Weise allein gelassen wurden, bildet den Kern der Geschichte: Eine ungewöhnliche Reise zweier sehr unterschiedlicher Figuren, die durch Zufall und Sturheit zueinanderfinden. Dass die gesuchte Schmetterlingsart nur 72 Stunden lebt, verleiht der Suche eine Dringlichkeit, die über das bloße Naturkundliche hinausgeht und die Handlung zusätzlich rahmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des französischen Familiendramas einordnet, die vor der heutigen Streaming-Ära lag. Die Bewertungsbasis bleibt bis heute überschaubar, was für einen Titel dieser Art und dieses Alters nicht ungewöhnlich ist. Innerhalb der Kombination aus Familienfilm und Drama steht er für einen ruhigeren, figurenzentrierten Erzählansatz, der auf große Effekte verzichtet und stattdessen auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michel Serrault als Julien
- Claire Bouanich als Elsa
- Nade Dieu als Isabelle
- Françoise Michaud als Cafe Waitress
- Pierre Poirot als Police Commissioner
- Jacky Nercessian als Policeman
- Jacques Bouanich als Sébastien's Father
- Hélène Hily als Marguerite, the Concierge
- Catherine Cyler als Sébastien's Mother
- Jerry Lucas als Sébastien
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.