Der Schuh des Manitu (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Herbig |
|---|---|
| Genre | Western, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-07-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 75.675.074 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (599 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Apachenhäuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger sorgen im Wilden Westen für Frieden. Die Schwierigkeiten beginnen, als Abahachi bei den Schoschonen ein Darlehen aufnimmt, um für seinen Stamm eine Kneipe zu kaufen. Der vermeintliche Besitzer entpuppt sich als skrupelloser Betrüger namens Santa María, die Kneipe war nur Fassade, und das Geld ist fort. Schlimmer noch: Die beiden werden für den Tod von Conejo Risueño verantwortlich gemacht, dem Sohn des Schoschonenhäuptlings. Ihnen bleibt nur ein Ausweg — der Schatz, den Abahachis Großvater Vaca Loca ihm hinterlassen hat. Nur hat Abahachi die Karte dorthin in mehrere Teile zerlegt und weiß nicht mehr, wem er sie anvertraute.
Entstehungsgeschichte
Michael Herbig führte 2001 Regie und steht zugleich vor der Kamera; neben ihm spielen Christian Tramitz, Sky du Mont und Marie Bäumer. Die Freigabe ab sechs Jahren zeigt an, dass der Stoff für ein Familienpublikum gedacht ist.
Hinter den Kulissen
Western, Komödie und Abenteuer greifen hier so ineinander, dass keines der drei allein trägt. Der Westernrahmen liefert Figuren und Schauplätze, das Abenteuer die Schatzsuche als Motor, die Komödie den Blickwinkel. Bezeichnend ist die zerteilte Karte: Sie zwingt die Erzählung in eine Kette von Stationen, an denen jeweils neue Figuren und neue Missverständnisse auftauchen — eine Bauform, die dem komischen Register entgegenkommt, weil sie ständig neue Anlässe schafft. Dass der Regisseur zugleich die Hauptrolle spielt, deutet auf ein Werk aus einer Hand.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 liegt spürbar über dem Mittel und ist unter Komödien kein selbstverständlicher Wert; die Stimmenbasis bleibt allerdings dreistellig. 25 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein deutschsprachiger Beitrag zu einem Genre, das sonst kaum aus Deutschland kommt — eine Westernparodie mit eigenem Sprachwitz. Dass die Freigabe bei sechs Jahren liegt, verweist zugleich auf die Reichweite, die der Stoff anstrebt: Er setzt weder Vorwissen noch Härte voraus, sondern arbeitet mit Figuren, deren Anlage sich sofort erschließt. Innerhalb des Abenteuergenres bleibt die Schatzsuche dabei ein vertrautes Gerüst, das vor allem als Anlass für die komischen Szenen dient.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Herbig als Abahachi / Winnetouch
- Christian Tramitz als Ranger
- Sky du Mont als Santa Maria
- Marie Bäumer als Uschi
- Rick Kavanian als Dimitri
- Hilmi Sözer als Hombre
- Irshad Panjatan als Chief Listiger Lurch
- Tim Wilde als John
- Oliver Wnuk als Jack
- Siegfried Terpoorten als Jim
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Verfügbarkeit
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