Der Super Mario Bros. Film (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Jelenic |
|---|---|
| Genre | Familie, Komödie, Abenteuer, Fantasy, Animation |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-04-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 100.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.360.879.735 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (11.141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mario und Luigi haben sich in Brooklyn als Klempner selbstständig gemacht, und niemand nimmt sie ernst — auch ihr Vater nicht. Bei einem Wassereinbruch unter der Stadt geraten beide in eine Röhre und werden getrennt: Mario landet im Pilzkönigreich, Luigi im Reich Bowsers.
Bowser besitzt einen Superstern, will Prinzessin Peach heiraten und ihr Königreich vernichten, falls sie ablehnt. Mario schließt sich Peach an, absolviert einen Hindernisparcours, für den er sichtbar nicht geeignet ist, und wirbt die Donkey-Kong-Truppe an. Der Film besteht in weiten Teilen aus Bildern und Klängen, die Spielerinnen und Spieler seit vierzig Jahren kennen.
Entstehungsgeschichte
Nach dem Misserfolg der Realverfilmung von 1993 vergab Nintendo jahrzehntelang keine Filmrechte mehr. Shigeru Miyamoto, der Erfinder der Figur, begann sich neu für das Thema zu interessieren, als ältere Spiele für neuere Systeme aufbereitet wurden.
Über Nintendos Zusammenarbeit mit Universal Parks & Resorts an den Super-Nintendo-World-Bereichen lernte Miyamoto den Illumination-Chef Chris Meledandri kennen. Ab 2016 liefen ernsthafte Gespräche; im Januar 2018 wurde die Zusammenarbeit angekündigt. Nintendo behielt die Filmrechte und Miyamoto eine Produzentenrolle mit Mitspracherecht.
Hinter den Kulissen
Die Besetzungsankündigung im September 2021 löste erhebliche Kritik aus: Chris Pratt sprach Mario statt Charles Martinet, der die Figur seit 1996 in den Spielen spricht. Pratts Fassung verzichtet auf den italienischen Akzent; ein zunächst probierter New Yorker Tonfall wurde von der Regie verworfen, weil er zu sehr an eine bekannte Fernsehfigur erinnerte. Martinet erhielt zwei Auftritte — als Vater der Brüder und als Passant namens Giuseppe.
Brian Tyler komponierte die Musik gemeinsam mit Koji Kondo, dem Komponisten der Spiele. Jack Blacks Lied "Peaches", in dem Bowser am Klavier seine Zuneigung besingt, war Blacks eigener Vorschlag und erreichte die amerikanischen Charts.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,36 Milliarden Dollar ein und wurde damit der erste Videospielfilm überhaupt jenseits der Milliardenmarke.
Kritik und Publikum bewerteten ihn gegensätzlich: rund neunundfünfzig Prozent zustimmende Besprechungen gegenüber vierundneunzig Prozent Zustimmung beim Publikum. Gelobt wurden Bild und Jack Blacks Bowser, kritisiert eine dünne Handlung und Pratts Darstellung. Für Nintendo war der Erfolg die Bestätigung eines neuen Kurses — das Unternehmen kündigte anschließend weitere Verfilmungen eigener Marken an.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pratt als Mario (voice)
- Anya Taylor-Joy als Princess Peach (voice)
- Charlie Day als Luigi (voice)
- Jack Black als Bowser (voice)
- Keegan-Michael Key als Toad (voice)
- Seth Rogen als Donkey Kong (voice)
- Fred Armisen als Cranky Kong (voice)
- Sebastian Maniscalco als Spike (voice)
- Charles Martinet als Mario's Dad / Giuseppe (voice)
- Kevin Michael Richardson als Kamek (voice)
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Verfügbarkeit
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