Der Tod von Ludwig XIV. (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Serra |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 17.355 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
August 1715: Nach einem Spaziergang klagt Ludwig XIV. über Schmerzen im Bein. Was zunächst wie eine vorübergehende Beschwerde wirkt, zwingt den Sonnenkönig in seine Kammer. Von dort aus versucht er, die Regierungsgeschäfte weiterzuführen, während sein Körper zusehends schwächer wird. Um sein Bett herum versammelt sich der Hof – Ärzte, Bedienstete, Vertraute –, und während der Monarch dem Tod entgegengleitet, beginnt bereits das stille, eifersüchtige Ringen um die Zeit danach. Der Film konzentriert sich ganz auf diesen engen Raum: ein Sterben in Etappen, beobachtet mit großer Nähe.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Albert Serra bei diesem 2016 entstandenen Historiendrama. Die Hauptrolle des Ludwig XIV. übernahm Jean-Pierre Léaud, an seiner Seite stehen Patrick d'Assumçao, Marc Susini und Bernard Belin. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie zeigt sich hier nicht als Ausstattungsspektakel im herkömmlichen Sinn, sondern als Konzentration auf einen einzigen, kaum verlassenen Raum. Diese Anlage – Opulenz auf engstem Raum, wie es die Beschreibung selbst nennt – macht aus dem historischen Stoff ein Kammerspiel: Statt Schlachten oder Staatsakte zu zeigen, richtet der Film den Blick auf den Körper eines Herrschers, der nicht mehr herrschen kann, und auf die Menschen, die um ihn herum bereits nach vorn blicken. Die Wahl, das Sterben selbst zum eigentlichen Handlungsgerüst zu machen, verschiebt den Fokus von der Macht auf ihre Vergänglichkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass er nicht auf breite Zustimmung, sondern auf ein spezifisches Publikum zielt, das sich auf seine reduzierte Form einlässt. Seit der Entstehung 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, in denen sich der Film innerhalb des Historiendramas als ein Werk positioniert, das bewusst gegen die Erwartung an das Genre – Prunk, Handlung, Dynamik – arbeitet und stattdessen Stillstand und körperlichen Verfall in den Mittelpunkt rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Pierre Léaud als Louis XIV
- Patrick d'Assumçao als Fagon, le médecin
- Marc Susini als Blouin, le valet de chambre
- Bernard Belin als Mareschal, le chirurgien
- Irène Silvagni als Madame de Maintenon
- Vicenç Altaió als Le Brun
- Jacques Henric als Père Le Tellier
- Alain Lajoinie als Le Pelletier
- Olivier Cadiot als Médecin 1
- Philippe Crespeau als Médecin 2
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Verfügbarkeit
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