Der Untergang der Titanic (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Negulesco |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-04-11 |
| Budget | 1.805.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.905.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (159 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unter dem Vorwand, mit ihren Kindern Annette und Norman einen Urlaub anzutreten, geht Giulia in Southampton an Bord der Titanic. Tatsächlich will sie die beiden dem Einfluss ihres Mannes Richard entziehen und mit ihnen in eine andere Zukunft aufbrechen. Richard durchschaut die Flucht und schafft es, sich noch einen Platz auf dem Schiff zu sichern. An Bord offenbart Giulia ihm ein Geheimnis, das die Familie bis ins Innerste erschüttert: Norman ist nicht sein leiblicher Sohn, sondern das Ergebnis einer früheren, flüchtigen Beziehung. Während sich das private Drama zwischen den Eheleuten zuspitzt, rückt im Hintergrund unaufhaltsam die Nacht des 14. April näher, in der die Titanic auf den Eisberg treffen wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1953 unter der Regie von Jean Negulesco. In den Hauptrollen sind Clifton Webb, Barbara Stanwyck, Robert Wagner und Audrey Dalton zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit deutlichem Schwerpunkt auf der Liebes- und Familiengeschichte seiner Figuren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt, dass hier nicht das Schiffsunglück selbst im Zentrum steht, sondern die zerrüttete Beziehung zwischen Giulia und Richard sowie das Geheimnis um Normans Herkunft. Die Titanic dient als Rahmen und als Countdown, vor dem sich private Konflikte zuspitzen müssen, bevor die äußere Katastrophe eintritt. Dass die Handlung mit der Flucht einer Mutter samt Kindern beginnt und erst allmählich die Enthüllung über Normans Vater nachliefert, verweist auf eine Erzählweise, die persönliche Geheimnisse Stück für Stück offenlegt, während die Zeit bis zum bekannten Ereignis abläuft. Die Besetzung mit vier klar profilierten Rollen deutet auf ein Kammerspiel im Familienkreis hin, das sich vor dem großen historischen Hintergrund entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite, gefestigte Einschätzung ableiten ließe. Seit seiner Entstehung 1953 sind über siebzig Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Beispiel dafür macht, wie das Titanic-Unglück im Kino als Kulisse für ein persönliches Beziehungsdrama genutzt wurde. Innerhalb des Genres reiht er sich damit als Werk ein, das die Katastrophe weniger als Spektakel denn als dramaturgischen Fixpunkt für familiäre Konflikte begreift.
Bilder



Besetzung & Stab
- Clifton Webb als Richard Ward Sturges
- Barbara Stanwyck als Julia Sturges
- Robert Wagner als Gifford "Giff" Rogers
- Audrey Dalton als Annette Sturges
- Thelma Ritter als Maude Young
- Brian Aherne als Capt. Edward John Smith
- Richard Basehart als George S. Headley
- Allyn Joslyn als Earl Meeker
- James Todd als Sandy Comstock
- Frances Bergen als Madeleine Astor
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