Der Wert des Menschen (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stéphane Brizé |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-19 |
| Einspielergebnis | 106.498 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (378 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thierry Taugourdeau ist 51 Jahre alt, Familienvater und gelernter Maschinist. Seit 20 Monaten hat er keine Arbeit mehr und sucht nach einer neuen Stelle. Der Weg dorthin besteht aus Fortbildungen, die ihm nichts nützen, und Vorstellungsgesprächen, die von Anfang an ohne Aussicht sind.
Mit jedem Rückschlag stellt sich für Thierry dieselbe Frage: Kann er es sich noch leisten, an seinen Prinzipien festzuhalten? Schließlich findet er eine Anstellung als Kaufhausdetektiv. Doch die neue Arbeit bringt keine Ruhe, sondern ein weiteres moralisches Dilemma. Es stellt ihn endgültig vor die Entscheidung, ob er bereit ist, sich den Gesetzen des Marktes zu unterwerfen.
Entstehungsgeschichte
Stéphane Brizé führte Regie bei diesem Drama, das 2015 erschien und heute 11 Jahre alt ist. Vincent Lindon steht an der Spitze der Besetzung, an seiner Seite sind Karine de Mirbeck, Mathieu Schaller und Yves Ory zu sehen. Der englische Titel „The Measure of a Man“ trifft ebenso wie der deutsche den Kern der Geschichte: die Frage nach dem Maß, an dem ein Mensch gemessen wird.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt konsequent beim Drama und verzichtet auf jede Genremischung. Diese Beschränkung passt zu einem Stoff, der sich ganz auf den Alltag eines einzelnen Mannes und die Mechanismen konzentriert, denen er ausgesetzt ist.
Die Anlage folgt einer klaren Bewegung. Zunächst erleidet Thierry das System als Arbeitsuchender, der Schulungen und Absagen über sich ergehen lassen muss. Mit der neuen Stelle wechselt er die Seite und wird selbst zu jemandem, der andere überwacht. Gerade dieser Rollenwechsel macht das Dilemma so scharf: Wer eben noch unter dem Druck des Marktes stand, soll ihn nun an andere weitergeben. Der Titel verweist auf diese Spannung, denn es geht um den Wert, den ein Mensch in einer ökonomischen Ordnung hat, und um den, den er sich selbst zuschreibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 erreicht der Film eine ordentliche Durchschnittsbewertung. Die Bewertungsbasis umfasst einige hundert Stimmen. Für ein zurückhaltendes Sozialdrama ohne spektakuläre Handlung ist das eine beachtliche Resonanz. Elf Jahre nach seinem Erscheinen steht es für eine Form des Kinos, die Arbeitslosigkeit und Anpassungsdruck nüchtern aus der Sicht eines Betroffenen erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Lindon als Thierry Taugourdeau
- Karine de Mirbeck als La femme de Thierry
- Mathieu Schaller als Le fils de Thierry
- Yves Ory als Conseiller Pôle emploi
- Xavier Mathieu als Le collègue syndicaliste
- Noel Mairot als Le professeur de danse
- Catherine Saint-Bonnet als La banquière
- Christophe Rossignon als Employeur sur Skype (voice)
- Soufiane Guerrab als Le jeune homme interpellé
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Verfügbarkeit
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