Der Zufalls-Dad (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gillies MacKinnon |
|---|---|
| Genre | Familie, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-09-02 |
| Einspielergebnis | 3.430.583 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael McCann hat sich nach einer gescheiterten Beziehung aus dem Leben zurückgezogen. Menschenscheu und geizig geworden, steckt er sein Geld lieber in eine Sammlung von Goldmünzen als in menschliche Nähe. In der Kleinstadt lebt auch eine wohlhabende Familie mit zwei Söhnen, John und dem unkontrollierbaren Tanny. Als dieser eines Nachts in McCanns Haus einbricht und die Münzen stiehlt, scheint sich McCanns Menschenverachtung endgültig zu bestätigen. Doch dann stirbt eine junge Frau, die niemand kennt, im Schnee vor seinem Haus, und ihre kleine Tochter findet ihren Weg zu ihm – und in sein Leben. Wie sich diese ungeplante Verbindung entwickelt, bleibt der Film schuldig zu verraten, bevor man ihn selbst gesehen hat.
Entstehungsgeschichte
„Der Zufalls-Dad“ entstand 1994 unter der Regie von Gillies MacKinnon. In den Hauptrollen sind Steve Martin, Gabriel Byrne, Laura Linney und Catherine O'Hara zu sehen. Der Film verbindet Familie, Komödie und Drama zu einer gemeinsamen Erzählung.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama deutet darauf hin, dass der Film den ernsten Kern seiner Geschichte – Verlust, Misstrauen, ein Todesfall – mit leichteren Tönen abfedert. Die Anlage der Handlung, ein verbitterter Einzelgänger, der durch ein Kind unfreiwillig wieder Verantwortung übernimmt, folgt einem klassischen Familienfilm-Muster, bei dem sich eine private Verhärtung an einer Beziehung zu einem Kind auflöst. Dass gleich zwei Erzählstränge – Diebstahl und Todesfall – ineinandergreifen, um McCann und das Mädchen zusammenzuführen, zeigt eine bewusst konstruierte, fast schicksalhafte Ausgangslage, wie sie der Originaltitel „A Simple Twist of Fate“ bereits andeutet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz zu einem großen Publikumserfolg oder einer kritischen Ablehnung ablesen lässt. Seit seinem Erscheinen 1994 sind mittlerweile über drei Dekaden vergangen, was ihn in eine Zeit einordnet, in der familiäre Dramödien mit prominenter Besetzung ein gängiges Kinoformat waren. Innerhalb dieses Genres bleibt er ein Beispiel für die Verbindung persönlicher Verhärtung und unerwarteter Fürsorge, ohne dass die vorliegenden Bewertungszahlen eine besondere Stellung innerhalb vergleichbarer Werke belegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Martin als Michael McCann
- Gabriel Byrne als John Newland
- Laura Linney als Nancy Lambert Newland
- Catherine O'Hara als April Simon
- Alana Austin als Mathilda McCann - Age 10
- Stephen Baldwin als Tanny Newland
- Byron Jennings als Keating
- Michael Des Barres als Bryce
- Tim Ware als Rob
- David Dwyer als Joe the Bartender
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Verfügbarkeit
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