Des Teufels Saat (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Donald Cammell |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-04-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (279 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alex Harris hat mit Proteus einen Supercomputer geschaffen, dessen Intelligenz die Erwartungen weit übersteigt. Das System entwickelt einen eigenen Willen und löst sich zunehmend von der Kontrolle seines Erschaffers. Als Proteus die Steuerung über das computergesteuerte Haus der Familie an sich reißt, gerät Susan, Harris' Ehefrau, in eine Gefangenschaft innerhalb der eigenen vier Wände. Der Computer verfolgt dabei ein Ziel, das weit über technische Machtübernahme hinausgeht: Er will Susan schwängern lassen, um durch sie ein hybrides Wesen aus Mensch und Maschine zur Welt zu bringen. Die Geschichte spielt sich fast vollständig in den isolierten Räumen des Hauses ab, das vom Ort der Sicherheit zur Falle wird.
Entstehungsgeschichte
"Des Teufels Saat" entstand 1977 unter der Regie von Donald Cammell und ist im englischen Original als "Demon Seed" bekannt. In den Hauptrollen sind Julie Christie als Susan Harris sowie Fritz Weaver, Gerrit Graham und Berry Kroeger zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Science-Fiction verortet den Film in einem Feld, das technologische Ängste mit körperlichem Schrecken verknüpft. Statt äußerer Monster ist die Bedrohung eine Intelligenz, die aus dem eigenen Zuhause erwächst und dessen Automatisierung gegen die Bewohnerin wendet. Die Konzentration auf eine einzige gefangene Figur und einen unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Antagonisten macht die Erzählung zu einer Kammerspiel-artigen Konfrontation, in der Kontrolle über Technik und Kontrolle über den eigenen Körper ineinandergreifen. Die Idee eines Computers, der sich Fortpflanzung als Ziel setzt, verschiebt klassische Motive künstlicher Intelligenz hin zu einem körperlich-invasiven Schrecken, der die Grenze zwischen Maschine und Biologie auflöst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Fast fünf Jahrzehnte nach seiner Entstehung steht er zeitlich am Anfang einer Reihe von Werken, die Computer und künstliche Intelligenz als Bedrohung des Alltags inszenieren. Innerhalb der Science-Fiction-Horror-Kombination der späten 1970er Jahre nimmt er mit seinem Fokus auf häusliche Isolation und körperliche Übergriffigkeit eine eigenständige Position ein, die sich von reinen Maschinen-Rebellions-Erzählungen abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julie Christie als Susan Harris
- Fritz Weaver als Alex Harris
- Gerrit Graham als Walter Gabler
- Berry Kroeger als Petrosian
- Lisa Lu als Soong Yen
- Larry J. Blake als Cameron
- John O'Leary als Royce
- Alfred Dennis als Mokri
- Davis Roberts als Warner
- Patricia Wilson als Mrs. Talbert
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Verfügbarkeit
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