Dibbuk - Eine Hochzeit in Polen (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marcin Wrona |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 104.038 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (157 Stimmen) |
Worum es geht
Piotr reist aus England zurück ins ländliche Polen, um Zaneta zu heiraten und sich dort niederzulassen. Während die Familie der Braut im Vorfeld der Feier ausgelassen und angeheitert der Hochzeit entgegenfiebert, wirkt der Bräutigam selbst angespannt und in Gedanken woanders. Nach der Trauung beginnt der eigentliche Kern des Films: der Empfang, bei dem die Stimmung der Gäste immer ausgelassener wird, während Piotrs Zustand zunehmend unheimlich wird. Was zunächst wie eine überstandene Nacht mit zu viel Alkohol wirkt, entpuppt sich als etwas anderes: Der Bräutigam ist vom ruhelosen Geist einer jungen Frau besessen. Die Handlung bleibt dabei ganz in den Grenzen des einen Festes verankert, das sich von einer Feier zunehmend in etwas Bedrohliches verwandelt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2015 unter der Regie von Marcin Wrona. Zu den Besetzungsnamen zählen Itay Tiran als Piotr, Agnieszka Żulewska als Zaneta sowie Andrzej Grabowski und Tomasz Schuchardt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Horror und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine gesellschaftliche Feier mit ihren festen Ritualen – Zeremonie, Empfang, Trinken, Feiern – wird zum Schauplatz einer übernatürlichen Bedrohung. Dass die Besessenheit ausgerechnet während der ausgelassensten Stunden der Gäste sichtbar wird, verstärkt den Kontrast zwischen kollektiver Freude und individuellem Verfall. Die Beschränkung auf einen einzigen Ort und einen begrenzten Zeitraum – die Feier selbst – lässt vermuten, dass der Film weniger auf äußere Schauwerte als auf eine sich stetig zuspitzende, klaustrophobische Stimmung setzt, in der das Übernatürliche in einen sehr konkreten sozialen Rahmen eindringt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 2015 beträgt inzwischen zehn Jahre. Innerhalb des Horror- und Thrillergenres nimmt der Titel eine eigene Stellung ein, da er die Besessenheitserzählung nicht in einem isolierten Horrorsetting, sondern innerhalb einer familiären und kulturell verankerten Feierlichkeit ansiedelt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Itay Tiran als Piotr 'Pyton'
- Agnieszka Żulewska als Żaneta
- Andrzej Grabowski als Zygmunt
- Tomasz Schuchardt als Jasny
- Adam Woronowicz als Doctor
- Włodzimierz Press als Teacher
- Tomasz Ziętek als Ronaldo
- Katarzyna Gniewkowska als Zofia
- Cezary Kosiński als Priest
- Maja Barełkowska als Aunt
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