Dick und Doof - Die Wüstensöhne (1933)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William A. Seiter |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 68 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1933-12-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (275 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oliver hat seiner Frau einen Schwur geleistet: Wenn sie nicht sofort in Ohnmacht fällt, wird er sie nie wieder anlügen. Kurz darauf steht er vor einem Problem, denn er möchte unbedingt zur Versammlung der "Wüstensöhne" nach Chicago reisen, doch seine Gattin verbietet den Ausflug. Zusammen mit seinem Freund Stan schmiedet er einen Plan: Aus gesundheitlichen Gründen müsse er dringend eine Seereise nach Honolulu antreten, Stan werde ihn begleiten. Während die beiden sich in Chicago vergnügen, verbreitet sich die Nachricht, der Honolulu-Dampfer sei untergegangen. Die Ehefrauen Lottie und Chase durchleben Trauer, die sich rasch in Wut verwandelt, als sie die beiden vermeintlich Verschollenen im Fernsehen bei der Parade der "Wüstensöhne" entdecken. Ahnungslos kehren Stan und Ollie mit ihrer erfundenen Reisegeschichte zurück und müssen sich der aufgestauten Empörung ihrer Frauen stellen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1933 unter der Regie von William A. Seiter. In den Hauptrollen sind Stan Laurel und Oliver Hardy zu sehen, an ihrer Seite Mae Busch und Dorothy Christy als ihre Ehefrauen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einer einfachen, aber wirkungsvollen Konstruktion: eine Notlüge, die sich durch Zufall selbst entlarvt. Die Versammlung der "Wüstensöhne" dient dabei weniger als eigenständiges Motiv denn als Vorwand, der das eigentliche Thema freilegt – das Verhältnis zwischen den beiden Freunden und ihren Ehefrauen. Dass ausgerechnet ein Fernsehbild die Lüge auffliegen lässt, zeigt, wie die Handlung auf einer Kette unglücklicher Zufälle aufbaut, die typisch für die Situationskomik des Duos ist. Die Konzentration auf wenige Figuren und einen überschaubaren Handlungsbogen lässt den beiden Hauptdarstellern viel Raum für ihr komisches Zusammenspiel.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis reiht sich der Film solide in die Komödien seiner Zeit ein. Zwischen der Entstehung und heute liegen weit über neunzig Jahre, ein Abstand, der die Machart und den Erzählrhythmus deutlich als Produkt seiner Epoche kennzeichnet. Innerhalb des Komödiengenres steht der Titel für eine Form von Situationskomik, die auf Missverständnissen und deren Aufdeckung basiert, ohne dass weitere Genreelemente hinzutreten.
Bilder





Besetzung & Stab
- Stan Laurel als Stanley 'Stan' Laurel
- Oliver Hardy als Oliver 'Ollie' Hardy
- Mae Busch als Mrs. Lottie Hardy
- Dorothy Christy als Mrs. Betty Laurel
- Charley Chase als Charley
- Lucien Littlefield als Dr. Horace Meddick
- Ernie Alexander als Waiter (uncredited)
- Brooks Benedict als A Son of the Desert (uncredited)
- Charita als Lead Hula Dancer (uncredited)
- Ellen Corby als Partygoer at Table Next to Charley's (uncredited)
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