Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Rodriguez |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie, Science Fiction |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 72.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (1.649 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max ist zehn, lebt in Austin und hat wenig Anschluss. In seinem Traumtagebuch hat er eine Welt erfunden: Planet Drool, samt zweier Superhelden — Sharkboy und Lavagirl.
Dann stehen die beiden vor ihm. Ihre Welt ist in Gefahr, und Max soll sie retten. Dort trifft er auf Mr. Electric und auf einen Gegner namens Minus, hinter dem ein Klassenkamerad steckt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Robert Rodriguez, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Marcel Rodriguez. Die Geschichte stammt von Racer Max Rodriguez — die Kinder des Regisseurs steuerten wesentliche Teile bei.
Cayden Boyd spielt Max, Taylor Lautner den Sharkboy, Taylor Dooley die Lavagirl, David Arquette und Kristin Davis die Eltern, George Lopez den Mr. Electricidad in mehreren Gestalten, Jacob Davich den Linus alias Minus und Sasha Pieterse die Marissa alias Ice Princess.
Produziert wurde der Film von Elizabeth Avellán und Robert Rodriguez. Rodriguez ist vierzehnmal im Abspann genannt — als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Cutter und Komponist. An der Musik waren zudem John Debney und Graeme Revell beteiligt.
Gedreht wurde von September bis Dezember 2004 in Texas, überwiegend vor Greenscreen. Elf Effektfirmen arbeiteten an über 1.000 Einstellungen. Das Budget betrug 50 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Herkunft des Stoffs ist der ungewöhnlichste Punkt. Die Geschichte stammt von den Kindern des Regisseurs; der Film setzt eine Kinderfantasie um, statt sie nachzuahmen.
Das erklärt die Logik der Traumwelt. Planet Drool folgt keiner Erzähllogik, sondern der Sprunghaftigkeit eines Einfalls — Milchflüsse, Züge aus Zuckerstangen, ein Eisprinzessinnenreich.
Vierzehn Nennungen im Abspann für eine Person sind auch eine Aussage über die Arbeitsweise. Rodriguez macht fast alles selbst; das Budget geht in die Effekte, nicht in die Stäbe.
Der Greenscreen-Dreh mit über 1.000 Effekteinstellungen war für 2004 ein erheblicher Aufwand — und der Grund, warum der Film so aussieht, wie er aussieht.
Einordnung & Wirkung
Bei 50 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 72 Millionen ein — 39,2 Millionen in den USA, 32,8 Millionen im übrigen Ausland. Das Startwochenende brachte 12,6 Millionen und Platz fünf.
Rotten Tomatoes weist 19 Prozent aus (Schnitt 4,4 von 10), Metacritic 38 von 100. Beim Publikum ergab CinemaScore ein „B+".
Roger Ebert vergab zwei von vier Sternen. Er kritisierte, das 3D-Verfahren lenke ab und dämpfe die Farben; auf Heimmedien sehe der Film besser aus.
Später erlangte der Film Kultstatus — trotz der schlechten Aufnahme durch die Kritik. Der Abstand zwischen 19 Prozent bei Rotten Tomatoes und einem „B+" des Publikums deutete diese Entwicklung bereits an.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taylor Lautner als Sharkboy
- Taylor Dooley als Lavagirl
- Cayden Boyd als Max
- David Arquette als Max's Dad
- Kristin Davis als Max's Mom
- Jacob Davich als Linus / Minus
- Sasha Pieterse als Marissa / Ice Princess
- George López als Mr. Electricidad / Tobor / Ice Guardian
- Rico Torres als Sharkboy's Dad
- Marc Musso als Classroom Kid #1
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