Die Fotografin (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ellen Kuras |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 23.508.220 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (691 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lee Miller, ehemaliges Fotomodell, ist es leid, Objekt ihrer männlichen Kollegen zu sein, und konzentriert sich auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Mitten im Krieg geht sie als Fotoreporterin an die Front nach Frankreich und dokumentiert über Monate hinweg gemeinsam mit ihrem Kollegen David E. Scherman die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Beide gehören zu den ersten Fotografen, die bei der Befreiung der Lager von Buchenwald und Dachau dabei sind. Millers Bilder werden zu den stärksten Zeugnissen jener Verbrechen und brennen sich in die Geschichte ein — sie lassen aber auch die Fotografin selbst bis an ihr Lebensende nicht mehr los.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2024, Regie führte Ellen Kuras. Die Besetzung führen Kate Winslet, Andy Samberg, Alexander Skarsgård und Marion Cotillard an. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit und ist ab 12 Jahren freigegeben — eine für das Thema vergleichsweise niedrige Einstufung, die darauf hindeutet, dass die Darstellung des Grauens eher andeutend als ausstellend angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Historie, Drama und Kriegsfilm greifen hier ineinander, ohne dass eines der drei die anderen verdrängt. Der Kriegsfilm liefert den Schauplatz, das Drama die Hauptfigur, die Historie den Anspruch, das Gezeigte als Überliefertes zu behandeln. Ungewöhnlich ist die Perspektive: Erzählt wird nicht vom Kämpfen, sondern vom Aufzeichnen — von einer Frau, deren Arbeit darin besteht, hinzusehen, wo andere wegsehen. Die wahre Begebenheit im Hintergrund verpflichtet die Erzählung zusätzlich auf Zurückhaltung, denn hinter den Bildern stehen reale Opfer. Der Preis dieser Arbeit, so deutet sich an, verlässt die Fotografin nicht mehr; worin er genau besteht, bleibt offen.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 ist ein zustimmendes, aber nicht überschwängliches Urteil, abgegeben von einem Publikum im dreistelligen Bereich. Zwei Jahre nach dem Erscheinen ist die Bewertungsbasis entsprechend jung und kann sich noch bewegen. Innerhalb des Kriegsfilms nimmt der Titel eine Randposition ein, weil er die Ereignisse nicht aus der Sicht der Beteiligten, sondern aus der einer Beobachterin erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kate Winslet als Elizabeth 'Lee' Miller
- Andy Samberg als David E. Scherman
- Alexander Skarsgård als Roland Penrose
- Marion Cotillard als Solange D'Ayen
- Andrea Riseborough als Audrey Withers
- Noémie Merlant als Nusch Eluard
- Josh O'Connor als Antony Penrose
- James Murray als Colonel Spencer
- Arinzé Kene als Major Jonesy
- Vincent Colombe als Paul Eluard
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Verfügbarkeit
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