Die Gladiatoren von Rom (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Iginio Straffi |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.079.201 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Timo überlebt als kleiner Junge den Ausbruch des Vesuv, der Pompeji verschlingt, und wird von einem Gladiator gerettet. Dieser nimmt ihn mit nach Rom und bei sich auf, in eine Familie, die eine bekannte Ausbildungsstätte für Gladiatoren betreibt. Der Ziehvater versucht, aus Timo einen Kämpfer zu machen, doch der Junge ist alles andere als mutig oder kraftvoll: tollpatschig, träge, ohne Ehrgeiz. Einzig eine Sache treibt ihn an, die Liebe zu Lucilla, der Stieftochter seines Ziehvaters. Sie kehrt gerade aus Griechenland zurück, wo sie Philosophie studiert hat, und ist inzwischen eine junge Frau, die alle Blicke auf sich zieht. Timos Rivale um ihre Zuneigung ist ausgerechnet Cassio, der stärkste Gladiator Roms und Sohn des Kaisers Domitian – ein Gegner, dem der schmächtige Timo wenig entgegenzusetzen hat.
Entstehungsgeschichte
„Die Gladiatoren von Rom“ entstand 2012 unter der Regie von Iginio Straffi als Animationsfilm für ein familiäres Publikum. Die deutsche Fassung versammelt Luca Argentero, Laura Chiatti, Belén Rodríguez und Massimo Corvo in den Sprechrollen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verlegt eine klassische Außenseiter-Coming-of-Age-Erzählung in eine antike Kulisse: Statt Heldenmut steht ein ungeschickter, ängstlicher Junge im Zentrum, dessen einziger Antrieb eine unerreichbare Liebe ist. Die Konstellation aus Ziehvater, Stiefschwester und einem übermächtigen, kaiserlichen Rivalen folgt dem Muster des Märchens, das im Text selbst durch den Vergleich mit dem „Prinzen“ angedeutet wird. Die Kombination aus Animation und Familiengenre deutet darauf hin, dass Themen wie Mut, Selbstwert und Zugehörigkeit kindgerecht verhandelt werden, eingebettet in ein historisches Setting, das eher als Bühne denn als originalgetreue Rekonstruktion dient.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 aus einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne eine breite Resonanz aufgebaut zu haben. Zwischen Erscheinungsjahr und heute liegen mehr als zehn Jahre, in denen der Titel im Animationsgenre für ein junges Publikum eine Nebenrolle eingenommen hat, ohne sich gegenüber größeren Produktionen des Genres durchzusetzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Luca Argentero als Timo (voice)
- Laura Chiatti als Lucilla (voice)
- Belén Rodríguez als Diana (voice)
- Massimo Corvo als Chirone (voice)
- Fabrizio De Flaviis als Cassio (voice)
- Enzo Avolio als Domiziano (voice)
- Michele Cucuzza als Riccone (voice)
- Francesco Vairano als Fabrickius (voice)
- Fabrizio Mazzotta als Mauritius (voice)
- Gianluca Machelli als Ciccius (voice)
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Verfügbarkeit
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