Die heilige Fußballelf (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Curro Velázquez |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-01-05 |
| Einspielergebnis | 1.958.544 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (162 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Kloster steht vor dem Aus: Es soll einem Hotel weichen. Um den Abriss zu verhindern, setzt ein junger Pfarrer auf einen ungewöhnlichen Rettungsplan. Er will die Mönche der Gemeinschaft in eine Fußballmannschaft verwandeln und mit ihnen beim "Champion Clerum" antreten, einem europäischen Turnier, das ausschließlich Ordensleuten vorbehalten ist. Das Problem: Den Brüdern fehlt es an jeglicher spielerischer Erfahrung, von Technik und Koordination ganz zu schweigen. Aus einer Gruppe fußballerischer Laien soll dennoch eine Mannschaft werden, die auf dem Platz bestehen kann – ob der Plan aufgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
"Die heilige Fußballelf" (Originaltitel "Holy Goalie") entstand 2018 unter der Regie von Curro Velázquez. In den Hauptrollen sind Karra Elejalde, Alain Hernández, El Langui und Macarena García zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee verbindet zwei denkbar gegensätzliche Welten: das beschauliche Klosterleben und den körperbetonten, wettkampforientierten Fußballsport. Aus diesem Kontrast zieht die Geschichte ihren komödiantischen Kern, denn die Diskrepanz zwischen frommer Zurückhaltung und sportlichem Ehrgeiz bietet reichlich Stoff für Situationskomik. Dass ein eigenes Turnier für Ordensleute existiert, gibt der Handlung zusätzlich einen leicht absurden, augenzwinkernden Unterton. Die Ausgangslage – die drohende Zerstörung des Klosters – verleiht der sportlichen Rahmenhandlung zugleich eine ernstere Grundierung: Es geht nicht nur um Turniererfolg, sondern um den Erhalt eines Ortes, an dem die Figuren verwurzelt sind. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen spanischen Darstellern deutet darauf hin, dass der Film auf ein Ensemblespiel setzt, in dem komödiantisches Timing und Gruppendynamik im Vordergrund stehen, statt auf eine einzelne Hauptfigur zugeschnitten zu sein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 aus einer eher kleinen, niedrigen dreistelligen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Die schmale Bewertungsbasis lässt eher auf eine begrenzte Bekanntheit als auf eine breite Rezeption schließen. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser überschaubaren Resonanz erkennbar etwas geändert hätte. Innerhalb der Sportkomödie mit religiösem Einschlag bleibt der Titel damit ein eher randständiges Beispiel eines Genres, das ungewöhnliche Milieus mit klassischen Wettkampf-Erzählmustern verbindet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Karra Elejalde als Munilla
- Alain Hernández als Salva
- El Langui als Ramón
- Macarena García als Sara
- Tito Valverde als Obispo
- Joel Bosqued als Simón
- Paco Rueda als Juan Bautista
- Joaquín Núñez als Representante
- Txema Blasco als Padre Huerto
- Paco Sagarzazu als Padre Profesor
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