Die Herzen der Männer (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Esposito |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-02 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (211 Stimmen) |
Worum es geht
Vier Freunde, Alex, Antoine, Jeff und Manu, stehen an einer Schwelle ihres erwachsenen Lebens. Sie stammen aus einfachen Verhältnissen und haben es beruflich zu etwas gebracht: Alex und Jeff betreiben gemeinsam einen kleinen, gut laufenden Sportpresse-Verlag, Antoine unterrichtet Sport an einem großen Pariser Gymnasium, Manu führt eine gut besuchte Feinkost- und Metzgereiboutique. Trotz des Erfolgs bleiben sie in ihrem Umgang miteinander unverändert – sie reden viel, streiten sich, lachen zusammen. In einem Frühling geraten sie durch mehrere Ereignisse ins Wanken: der Tod eines Vaters, die Untreue einer Ehefrau, die Hochzeit einer Tochter. Diese Erfahrungen bringen sie einander näher, zwingen sie zu Geständnissen, Auseinandersetzungen und Selbstbefragungen. Im Zentrum all ihrer Gespräche und Konflikte steht dabei immer wieder ihr Verhältnis zu den Frauen in ihrem Leben.
Entstehungsgeschichte
„Die Herzen der Männer“ entstand 2003 unter der Regie von Marc Esposito. In den Hauptrollen sind Bernard Campan, Gérard Darmon, Jean-Pierre Darroussin und Marc Lavoine zu sehen, die die vier befreundeten Protagonisten verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich hier weniger in einer klassischen romantischen Handlung als in einer Gruppenstudie: Vier Männerfiguren werden über private Krisen – Trauer, Betrug, familiäre Übergänge – an ihr eigenes Verständnis von Beziehungen herangeführt. Die Anlage der Geschichte als Episodenreigen mehrerer paralleler Lebenslagen erlaubt es, unterschiedliche Facetten von Partnerschaft, Vaterschaft und Freundschaft nebeneinanderzustellen, ohne eine einzelne Figur in den alleinigen Mittelpunkt zu rücken. Die berufliche Bandbreite der vier – Verlag, Schule, Feinkosthandel – verankert die Geschichte in einem bürgerlichen, alltagsnahen Milieu statt in einer glamourösen Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Arbeit innerhalb des französischen Beziehungskomödien-Genres einordnen. Seit seinem Erscheinen 2003 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe früher 2000er-Jahre-Filme stellt, die männliche Freundschaft und Paarbeziehungen aus einer eher gesprächsorientierten, alltagsnahen Perspektive betrachten, ohne auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Bernard Campan als Antoine
- Gérard Darmon als Jeff
- Jean-Pierre Darroussin als Manu
- Marc Lavoine als Alex
- Ludmila Mikaël als Françoise
- Fabienne Babe als Lili
- Zoé Félix als Elsa
- Florence Thomassin als Juliette
- Catherine Wilkening als Nanou
- Anna Gaylor als la mère
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Verfügbarkeit
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